Ute Helfferich von der Verbraucherzentrale NRW bei der AG 60plus

Arbeit der Verbraucherschützer vorgestellt

Zum Treffen der AG 60plus der SPD Gelsenkirchen am 26.03.2015 im Begegnungszentrum der AWO an der Grenzstraße waren alle Mitglieder eingeladen worden. Der Vorsitzenden, Manfred Beckmann, begrüßt die Anwesenden, ins besonders Frau Ute Helfferich von der Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Gelsenkirchen.

Die Anwesenden gedachten mit einer Schweigeminute den Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischer Alpen.

Frau Helfferich stellt sich und die Verbraucherzentrale vor und erläuterte erst einmal die Strukturen der VBZ und erwähnte, dass VBZ und Stiftung „Warentest“ zwei völlig verschiedene Institutionen sind. Die aktuellen Themen, besonders in GE, wo die VBZ schon seit über 40 Jahren an der Luitpoldstr. 17 sitzt, sind zur Zeit der Datenschutz und die Haustürgeschäfte. Zur Zeit geben sich Mitglieder von Drückerkolonnen scheinbar als ELE-Mitarbeiter aus und werben für Wechsel des Stromanbieters.

Angesiedelt ist die VBZ (früher beim Bundes-Wirtschaftsministerium) heute beim Justizministerium. Seit den 1980er Jahren darf die VBZ auch Rechtsberatung durchführen. Dabei muss aber ganz genau zwischen Endverbrauchern/Privatleute und Selbstständigen unterschieden werden. Weitere Themen sind u.a. und sehr schwierig, die Begrenzung der Lebenszeit von Elektro- oder Haushaltsgeräten, Versicherungsberatung, Schuldnerberatung, Produktberatung, Mietrechtsberatung (zusammen mit den Mietervereinen), Energieberatung (Beinhaltet auch die staatliche Förderung). Die Beratung war früher kostenlos, heute Beratung EUR 9,00 und Vertretung  EUR 16,00.

Der Streitwert wird individuell, je nach Fall, ermittelt. Danach kam es noch zu einer lebhaften Diskussion und Beantwortung diverser Fragen durch Frau Helfferich.