23. Juli 2015 | Nachrichten

SPD-Ratsfraktion vor Ort: Der neue Halfmannshof

David Peters: „Halfmannshof auf dem Weg zum Kreativquartier

  • Zur Zeit noch eine große Baustelle - der Halfmannshof in Ückendorf

Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, David Peters, hatte die Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Kultur sowie die Stadt- und Bezirksverordneten aus Ückendorf zu einem Informationsbesuch auf das Gelände des Halfmannshofs eingeladen.. Über den aktuellen Stand der konzeptionellen Entwicklung des des Kreativquartiers informieren Dr. Volker Bandelow, Referatsleiter Kultur und die Projektleiterin Christiana Henke. Über den aktuellen Baufortschritt der Umbau und Neubaumaßnahmen berichtete im Rahmen eines Rundgangs Harald Förster, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft „ggw“.


David Peters: „Der neue Halfmannshof ist auf dem Weg in die neue, veränderte Kulturlandschaft Ruhrgebiet. Das gilt für die Sanierung der Gebäude ebenso wie für die konzeptionelle Neuordnung und Vernetzung des Hofes im Stadtteil wie in der Region.“
In Ückendorf bildet der neue Halfmannshof mit dem Kreativquartier Bochumer-/Bergmannstraße, dem Wissenschaftspark und künftig auch dem Veranstaltungsort Heilig-Kreuz-Kirche ein Netzwerk für Kreativwirtschaft und Kultur. Dieses wiederum ist eingebettet in das Kulturnetzwerk des Ruhrgebietes von ecce (european centre for creative economy) über die Hochschulen und Museen bis zu den institutionellen Künstlerverbänden.
David Peters: „In diesem Umfeld sollen demnächst vor allem junge Künstlerinnen und Künstler als Stipendiaten diese Netzwerke nutzen, um sich und die Region voran zu bringen. Dazu wurden auf Antrag der SPD-Ratsfraktion im städtischen Haushalt 2015 zusätzlich 27.000 Euro bereit gestellt.“
Im Jahr 2010 starteten die Stadt Gelsenkirchen und die städtische Wohnungsgesellschaft „ggw“ mit einem Architektenwettbewerb in das Projekt „Neuer Halfmannshof“. Notwendig wurde das, weil der Sanierungsstau immens geworden war und zudem die hohe kontinuierliche Subventionierung nicht mehr geleistet werden konnte. Auch konzeptionell hatte der Hof in den vorangegangenen Jahren immer mehr an Bedeutung verloren.