16. Juli 2015 | Nachrichten

Sportpolitiker der SPD-Fraktion zu Besuch im Lüttinghofstadion

Auf Einladung des Vorsitzenden Hans-Werner Mach waren die Mitglieder des Fraktionsarbeitskreises Sport und Prävention am Mittwoch, 15.Juli zu Gast im Lüttinghofstadion, um sich vor Ort über die Situation zu informieren. Mit dabei waren der Vorsitzende des SC Hassel, Bruno Piotrowski und der erst kürzlich neu gewählte Vorsitzende von YEG Hassel, Halit Hoyladi, dem Hans-Werner Mach bei dieser Gelegenheit zu seiner Wahl gratulierte.

Anlass des Besuches waren Probleme, die dadurch auftreten, dass jetzt zwei Westfalenligisten das Stadion für den Spiel- und Trainingsbetrieb nutzen. Aktuell ist zudem das Rasenspielfeld gesperrt, weil es bei starken Regenfällen immer wieder zu einer erheblichen Durchnässung kann und deshalb die Drainage verbessert werden musste. Dies soll zusammen mit dem Einsatz eines Mähroboters die Platzqualität so verbessern, dass der Rasen der verkehrten Belastung standhalten kann. Allerdings kann das Spielfeld erst nach dem 13. August wieder freigegeben werden, weil die neuen Rasenstücke erst dann angewachsen sind. Das führt zwar jetzt in der Vorbereitung der beiden Mannschaften zu Beeinträchtigungen, aber die Maßnahme war dringend nötig.

Probleme gibt es auch bei den Trainingszeiten, wobei sich alle Gesprächspartner einig waren, dass eine Lösung nur in Abstimmung miteinander möglich ist. Hierzu wollen alle Beteiligten demnächst mit Gelsensport Gespräche führen.

Besonders für den SC Hassel ergibt sich ein Problem auch aus dem neu gebauten Kunstrasen-Kleinspielfeld. Von den Abmessungen her ist es zu klein, um dort auch Pflichtspiele von der F-Jugend aufwärts austragen zu können. Jürgen Kevenhörster von Gelsensport bemerkte hierzu, dass die räumliche Situation vor Ort leider keine anderen Abmessungen zugelassen hätte. Zudem bemängelte der Verein, dass durch die Lage des Feldes der Trainingsbetrieb der Jugendmannschaften räumlich auseinandergezogen werde. „Der vom Verein geforderte Bau eines Kunstrasen-Großpielfeldes allerdings ist allerdings finanziell im Moment nicht zu leisten,“ so Hans-Werner Mach. „Bevor wir allerdings neue Großprojekte in Angriff nehmen, sollten wir den Sportentwicklungsplan abwarten, der im Herbst in die politische Diskussion eingebracht wird.“ Alle Teilnehmer vereinbarten abschließen, dass man miteinander im Gespräch bleiben wolle.