17. Januar 2016 | Pressemitteilungen

Albert Ude, Stadtverordneter der Altstadt zur Bäderdiskussion

„Die Gelsenkirchener Badekultur wäre nahezu ausgelöscht!“

  • Albert Ude, Stadtverodneter in der Altstadt

Die Gelsenkirchener Badekultur wäre geradezu ausgelöscht, ginge es nach den Betrachtungen des Herrn Gersthof in der WAZ vom 13.01.2016. Jahnbad, Hallenbad Horst, Hallenbad Buer, Hallenbad Gelsenkirchen, Sportparadies, alles dichtmachen! So kann man Einsparungen erzielen! Wieso nicht auch die Bibliotheken, die Bühnen und die Sportanlagen? All das sind doch Kostenfresser, nicht wahr. Und anstelle all dieser Einrichtungen entstünde altersgerechter Wohnraum mit Seniorenheimen und Gesundheitszentren, natürlich nicht in ggw-Optik, sondern qualitativ hochwertig. Wahrscheinlich dann mit Privatpools, oder? Eine tolle Vorstellung!

Dass öffentliche Bäder Bestandteil hygienischer und kultureller Daseinsvorsorge sind, muss man bei bei den Vorschlägen des Herrn Gersthof wohl ausblenden. Wir würden eine prähistorische Epoche neu erschließen, die noch vor den Zeiten der Römer, der Agypter oder der alten japanischen Badekultur angesiedelt war. Wurde hier jemand zu heiß gebadet?