22. November 2015 | Pressemitteilungen

Aktion der ASF Gelsenkirchen zum Tag gegen Gewalt an Frauen

Fahneaktion vor dem August-Bebel-Haus

  • v.l.n.r. vorne: Monika Ruczinski, Venetia Harontzas, Annegret Gertzen, Silke Ossowski, v.l.n.r. hinten: Martina Krause, Anette Schäfer, Iris Schappert, Aysche Schwitz, Angelika Hoffmann und Marion Thielert

Am 25.11.2015 wird weltweit wieder der UN-Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen begangen. Dieser Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen gibt es bereits seit 1990. Silke Ossowski, Vorsitzende der ASF in Gelsenkirchen: „Auch in diesem Jahr erinnert die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen(ASF) wieder an diesen Tag und wir unterstützen die weltweite Fahnenaktion von ‚terre des femmes‘, frei leben – ohne Gewalt, wieder durch eine Fahnenaktion vor unserem Parteibüro, dem August-Bebel-Haus.“

Frauen und Mädchen auf der gesamten Welt sollen Schutz bekommen dürfen. „Aktuell ist insbesondere auf die oft traumatisierten Mädchen und Frauen hinzuweisen, die nun in unserm Land sind.

Durch den Zuzug Südost und die steigende Zahl der natürlich auch weiblichen Flüchtlinge, oft mit negativen geschlechtspezifischen Erfahrungen von Gewalt und rechtlos in ihren Herkunftsländern, erfordert ihre besondere Situation nicht allein Sensibilität, sondern auch das Deutlichmachen, dass Niemand aufgrund seines weiblichen Geschlechts Gewalt und Misshandlung erfahren darf.

Jede dritte Frau oder Mädchen war schon einmal im Leben Opfer von Gewalt. Ihre Zahl ist höher als bei Verkehrsunfällen und Krebs zusammen. Von allen Gewaltformen hat die häusliche Gewalt in der Partnerschaft den größten Anteil. Bildung, Alter, Einkommen, Religionszugehörigkeit sind bei Opfern von häuslicher Gewalt völlig bedeutungslos.

So sagte die geschäftsführende Direktorin von UN-women, Frau Phumzile Mlambo-Ngcuka zu Recht: „Wenn weltweit eine von drei Frauen schon einmal im Leben körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt war, können Sie sicher sein, dass Sie eine Betroffene kennen!“

Silke Ossowski: „Daher sind Alle gefordert sich für die Beendigung der Gewalt an Frauen und Mädchen einzusetzen. Die Öffentlichkeit muss weiter sensibilisiert und aufgeklärt werden für eine gerechte und gleichgestellte Gesellschaft!“

2015 ist dieser Gedenktag leider noch genauso notwendig wie in der Vergangenheit.

Silke Ossowski weiter: „Wir wollen daher auch 2015 wieder „Flagge zeigen“ für ein gleichberechtigtes, selbst bestimmtes und freies Leben für Frauen und Mädchen weltweit!“