31. Juli 2018 | Pressemitteilungen

Graf Bismarck-Gelände: eine Entwicklung, die Mut für die Zukunft macht

  • Manfred Leichtweis, Stadtverordneter für Bismarck-Ost

  • Nezahat Kilinc, Stadtverordnete für Bismarck-West

Das Graf-Bismarck-Gelände entwickelt sich prächtig. Davon konnten sich rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Begehung des SPD-Ortsvereins Bismarck am Freitag, 27.07.18 ein Bild machen

Im ersten Teil der Begehung ging es jedoch zunächst um die Probleme in der Siedlung. Die Anwohner übergaben dem SPD-Ortsverein eine Mängelliste mit über hundert Unterschriften. Die Probleme sind insbesondere der Lärm durch Autoposer, Ruhestörung und Vermüllung am Hafenbecken, die intensive Nutzung der Hamburger Straße durch PKW- und LKW-Fahrschulen sowie die fehlende Busanbindung. Hier wünschen sich die Anwohner die Buslinie 380. Darüber hinaus regen sie an, dass der Einsatzbus der katholischen Grundschule Resse nicht an der provisorischen Bushaltestelle Münsterstraße, sondern an der Kindertagesstätte Graf Bismarck hält.

Viele dieser Probleme wurden von den Vertretern der Polizei bzw. der Stadtverwaltung direkt aufgenommen. Die beiden SPD-Stadtverordneten Nezahat Kilinc und Manfred Leichtweis sowie der Bezirksvertreter Gerd Podschadly versprachen außerdem, diese Unterschriftenliste an Oberbürgermeister Frank Baranowski weiterzuleiten und sich um die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger weiter zu kümmern.

Und Dominik Mosbacher, Firma Stölting, machte bei der Führung durch das „Stölting Harbor“-Gebäude den Anwohnern Hoffnung, dass sich die meisten Probleme im Zuge der weiteren Entwicklung durch die Belebung des Geländes lösen werden.

Im dritten Teil der Begehung erläuterten Mitarbeiter von NRW.Urban und der städtischen Wirtschaftsförderung die weitere Planung und den Stand der Flächenvermarktung, die auf Hochtouren läuft. So hat u.a. neben Stölting das Unternehmen Hofschröer Projektbau GmbH & Co.KG ein rund 4.000 qm großes Grundstück direkt an der Wasserkante des Hafens Graf Bismarck erworben. Dort entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus mit 26 Wohnungen und 8 Büroeinheiten einschließlich Tiefgarage.
100 Einfamilienhäuser sind zum größten Teil gebaut und bezogen, die Kita ist eröffnet. Die Unternehmen Otto Doetsch, Kadulski & Löhr, NEMA und ENKA FOOD haben sich bereits angesiedelt, das Dienstleistungsunternehmen Stölting Service Group hat mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale direkt am westlichen Hafenkopf ein Wahrzeichen errichtet. Große Teile der Hafenpromenade sind seit kurzem fertiggestellt. Die Uferplätze im Grünen und die Gastronomie laden auch die rund 800.000 Touristen, die jährlich auf dem Emscher-Radweg unterwegs sind, zur Rast ein.

„Nach dem Wegfall der Zechen in Bismarck war es viel Arbeit, wieder eine Zukunft aufzubauen. Nun spüren, sehen und erleben wir Tag für Tag, dass Bismarck sich längst neu aufgestellt hat“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Manfred Leichtweis, und die zuständige SPD-Stadtverordnete Nezahat Kilinc fügt an: „Wir reden wieder über Graf Bismarck, nun allerdings über eines der attraktivsten Zukunftsquartiere des Reviers für Unternehmen und Familien, das zwischen Wald und Wasser auch viele neue Freizeitmöglichkeiten für Spaziergänger, Radfahrer und Ruderer bietet“.

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