25. September 2017 | Pressemitteilungen

Einsatz von Mülldetektiven in Gelsenkirchen zeigt Wirkung

Birgit Dupont: „SPD-Vorschlag erfolgreich umgesetzt.“

  • Birgit Dupont

Im Juli 2016 begannen mit dem Projekt „aufGEdeckt“ zuächst zwei so genannte Mülldetektive mit ihrer Arbeit in Gelsenkirchen. Seit August 2017 verstärkt noch ein dritter Mitarbeiter das Team. Gemeinsam gehen sie gegen illegale Müllablagerungen vor indem sie gezielt nach Hinweisen auf die Verursacher suchen. Dabei sind sie ziemlich erfolgreich. Im vergangene Jahr konnten so über hundert Bußgeldbescheide rechtskräftig erlassen werden.

„Wichtig ist für mich die eindeutige Botschaft an alle, die ihren Müll einfach in die Landschaft kippen. Das Risiko, dabei erwischt zu werden, ist deutlich höher geworden,“ freut sich die Vorsitzende des Betriebsausschusses Gelsendienste Birgit Dupont über den Erfolg der Mülldetektive.

Und wenn man „erwischt“ wird, dann kann das schnell sehr teuer werden. Zum Bußgeld, das bis zu 50.000 € betragen kann kommen dann natürlich auch die Kosten, die Gelsendienste für eine fachgerechte Entsorgung der illegalen Hinterlassenschaften aufwenden muss.

„Auch das ist ein wichtiges Signal, weil ansonsten die Gebührenzahler – also wir alle- diese Kosten übernehmen müssten. In jedem Fall wird es aber sehr viel teurer, als den Müll gleich regulär zu entsorgen. Das ist für Privatleute nämlich meistens kostenlos,“ so Birgit Dupont weiter.

„Auch wenn nicht jeder Einsatz der Mülldetektive zum Erfolg führt, setze ich dennoch auf eine gewisse abschreckende Wirkung, weil auch im Nachhinein niemand mehr sicher sein kann, dass er einfach so davon kommt.“