04. Juli 2018 | Pressemitteilungen

„CDU-Kampagne ist politische Bankrotterklärung“

SPD-Fraktion bezweifelt politischen Gestaltungswillen der CDU

  • Lukas Günther, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Die Diskussion um die Zukunft der Gelsenkirchener Bäderlandschaft spitzt sich weiter zu. Einen Tag vor der Sitzung des Ausschusses für Sportentwicklung und Prävention, in der die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Ausrichtung der Gelsenkirchener Bäderlandschaft erstmals präsentiert werden, scheint die Gelsenkirchener CDU sich in ihrer Rolle als Fundamentalopposition im Stadtrat weiter einzurichten. „Die Verzweiflung der CDU in Gelsenkirchen erreicht einen neuen Höhepunkt“, so kommentiert der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Lukas Günther, die Kampagne der örtlichen Christdemokraten zum Bäderkonzept.

„Die nun aufgestellten Forderungen zeugen von der ungebremst anhaltenden kommunalpolitischen Talfahrt der CDU und dem fehlenden Vertrauen in die eigenen Beschlüsse und Entscheidungen“, merkt Günther an, mit dem Verweis auf dem im Oktober 2017 getroffenen Hauptausschuss-Beschluss, der die Beauftragung einer ergebnisoffenen Machbarkeitsstudie vorsah und mit den Stimmen der CDU beschlossen wurde.

Noch bevor die Endergebnisse der Machbarkeitsstudie präsentiert wurden, legt die CDU sich nun im Rahmen ihrer Plakatbotschaften auf ein Ergebnis fest. „Die vorgestellten Ziele der CDU zeugen nicht von einer klaren Haltung, sondern spiegeln eine Verweigerungshaltung wider, für die zukünftige Ausrichtung des Gelsenkirchener Schwimmsports Verantwortung zu übernehmen“, führt Günther weiter aus, der damit vor allem auf die Festlegung der angestrebten Sport-Paradies-Sanierung anspielt: „Die CDU-Akteure wissen, was die Sanierung des Sport-Paradieses für Gelsenkirchen bedeuten würde: Eine mindestens neun-jährige Großbaustelle, der Schließung für mindestens eine Saison und den damit verbundenen schwerwiegende Auswirkungen auf den Gelsenkirchener Schwimmsport. All dies bringt die CDU nicht zur Sprache. Erst recht nicht, dass selbst bei einer Sanierung das Schwimmbad noch immer weit hinter dem heutigen technischen und energieeffizienten Standard zurückliegen würde. Die CDU-Kampagne ist somit eine politische Bankrotterklärung und reine Augenwischerei.“

Für die SPD-Ratsfraktion erklärt Günther, dass man sich zunächst die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ergebnissoffen anschauen und anschließend nach der Sommerpause zu einer Bewertung kommen würde: „Ich kenne die Ergebnisse der DSBG-Studie noch nicht, genauso wenig, wie die Kolleginnen und Kollegen der CDU“, so Günther und führt weiter aus: „Wir werden uns im Sommer sehr ausführlich Zeit nehmen die Ergebnisse zu bewerten. Seit Beginn der Debatte steht für uns fest, dass wir weiterhin ein wohnortnahes Schul- und Vereinsschwimmen garantieren und auch einen Freizeitanteil erhalten wollen. Ob hierfür ein Neubau von Nöten ist, werden wir sehr ausführlich beraten. Unsere Tendenz geht dabei in die Richtung vier Standorte zu erhalten“, gibt Günther einen Ausblick der zugleich jedoch feststellt: „Klar ist, dass wir ein Schwimmangebot in Horst und Buer erhalten wollen.“

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