22. August 2014 | Pressemitteilungen

CDU streitet sich untereinander

Anlässlich der Diskussion um die Gelsenkirchener Bahnhofstraße erklärt der Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion, Dr. Günter Pruin:

„Die Gelsenkirchener CDU streitet sich untereinander: Während der CDU-Fraktionsgeschäftsführer Kurth am 20. August noch davon sprach, dass die CDU-Ratsfraktion ‚den großen Schritt nach vorne‘ nicht erkennen könne und es ‚traurig‘ sei, dass es nicht gelänge, ‚bestehende und langjährige Einzelhändler in der Stadt zu halten‘, widerspricht ihm nur zwei Tage später der Vorsitzende der CDU Altstadt, Herr Oehlert und weist den eigenen Parteifreund darauf hin, dass die Bahnhofstraße ‚besser als ihr Ruf‘ und Gelsenkirchen eine ‚attraktive Einkaufsstadt‘ sei.

Jetzt wird auch für Außenstehende einigermaßen klar, wieso die Gelsenkirchener CDU in zentralen Fragen der Stadtentwicklung keine konstruktive Mitarbeit im Rat der Stadt leistet: Sie ist in wichtigen Fragen innerlich zerstritten und sich bereits, noch bevor sie überhaupt über mögliche Forderungen beraten kann, über die Analyse der aktuellen Lage uneinig."

Der Vorsitzende der SPD Altstadt, Taner Ünalgan, ergänzt:

"Alle, die Tag für Tag konzentriert und hartnäckig an der Verbesserung der Lebensqualität in Gelsenkirchen arbeiten, müssen sich vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn die CDU die Situation in unserer Stadt mal schlechtredet, dann wieder positiv sieht und so zu keiner ernstzunehmenden politischen Arbeit kommt.

Für uns als SPD hingegen ist klar: Natürlich hat auch die Gelsenkirchener Bahnhofstraße ihren Idealzustand noch nicht erreicht. Es sind jedoch die kleinen Schritte, die in ihrer Gesamtheit dafür sorgen, dass ihre Attraktivität kontinuierlich steigt. Wer das nicht sieht, der tut das, weil er es nicht sehen will. Falls die CDU Gelsenkirchen ihren Streit mit der eigenen Ratsfraktion irgendwann beilegen sollte und endlich damit anfängt, sich konstruktiv in den Gestaltungsprozess mit einzubringen, stehen wir dem offen gegenüber.“