11. Oktober 2017 | Pressemitteilungen

Deutsche Post verärgert Bülser Kunden

  • Jürgen Köpsel, Stadtverordneter Bülse/Buer-Nord

Die Kunden der Deutschen Post im Stadtteil Bülse sind zurzeit nicht gut auf das Unternehmen zu sprechen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bülser SPD-Stadtverordnete Jürgen Köpsell nach einigen Beschwerden von Bürgern.

Die Deutsche Post hat zum Unmut vieler Bülser bereits vor geraumer Zeit im oberen Bereich der Bülsestraße (südlich der Bahnlinie S9) den einzigen Briefkasten im dortigen Wohnbereich ersatzlos entfernt. Das Ganze erfolgte zudem ohne Information der betroffenen Bürger und ohne eine Ersatzlösung für die Bülser Postkunden rund um den Bereich Bülsestraße / Forstweg.

Verärgerte Bürger haben sich nun mit ihren Beschwerden an den Bülser SPD-Ratsherrn gewandt. Jürgen Köpsell weist insbesondere darauf hin, dass gerade für ältere und gehbehinderte Menschen im Stadtteil der Abbau des bisherigen Briefkastens der Post nun erhebliche Probleme mit sich bringt. Sie müssen derzeit lange Wege zum nächsten Briefkasten für das Versenden ihrer Briefe in Kauf nehmen, die ihnen oft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar sind. Darüber hinaus stellt ein E-Mail Versand der Post für viele ältere Bürger im Stadtteil keine echte Alternative dar.

Nach Köpsells bisherigen Informationen ist der Briefkasten im Zuge der Sanierung eines Hauses von dessen Fassade von der Deutschen Post entfernt worden. Die Richtlinien der Deutschen Post sehen allerdings vor, dass in zusammenhängenden bebauten Gebieten alle 1000 Meter ein Briefkasten stehen soll. Köpsell: „Der nächstgelegene Briefkasten im besagten Bereich steht an der Detmolder Straße und ist damit jedoch deutlich zu weit weg für die betroffenen älteren und gehbehinderten Kunden der Post,“ kritisiert der SPD-Ratsherr. Nach Köpsells Meinung müsse sich die Post darüber hinaus auch gerade der sozialen Funktion ihrer Kommunikationsmittel für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürger in besonderem Maße bewusst sein.

Der Bülser SPD-Ratsherr hat daher neben seinen eigenen Bemühungen in der Angelegenheit nun auch den Vorsitzenden des städtischen Beirats für Senioren als Interessenvertretung der älteren Bürger der Stadt über diesen Missstand in Bülse informiert. Köpsell hofft nun auf ein baldiges Einlenken der Deutschen Post im Sinne ihrer Kunden, damit in absehbarer Zeit wieder der dringend benötigte Briefkasten für die Bülser zur Verfügung steht.