01. Dezember 2015 | Pressemitteilungen

Forum Perspektiven: SPD Gelsenkirchen diskutiert Chancen städtischer Lebensqualität

Am vergangenen Samstag (28.11.2015) lud die SPD Gelsenkirchen zu ihrem ersten Forum Perspektiven ein, um mit Mitgliedern und interessierten Gelsenkirchenern in einem neuen Veranstaltungsformat verschiedene Aspekte städtischer Lebensqualität zu diskutieren. „Aus dem Anspruch heraus, auch über tagesaktuelle Politik hinaus den Dialog mit den Gelsenkirchener Bürgern zu suchen, ist die Idee entstanden, ein neues Veranstaltungsformat auszuprobieren“, erklärt Heike Gebhard, Vorsitzende der Gelsenkirchener SPD das Forum Perspektiven.

„Willy Brandt gehörte zu den Ersten, die den Begriff der ‚Lebensqualität‘ im deutschsprachigen Raum nutzten. Sie sei Bereicherung unseres Lebens, über Einkommen und Konsum hinaus so Brandt. Heute ist die Frage nach den Faktoren, welche Lebensqualität in unserer Stadt ausmachen, aktueller denn je“, erläutert Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete und Mitorganisatorin des Forums, die Bedeutung städtischer Lebensqualität im Wandel der Lebensbedingungen für Gelsenkirchen.

Vor einer intensiven Diskussion an sechs Thementischen zeigte Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) in einem Impulsreferat die Perspektiven der Stadtentwicklung im Ruhrgebiet auf. „Räumliche Stadtentwicklung muss in den Quartieren integriert und zusammen gedacht werden. Sie ist dabei Produkt der eigenen Industriegeschichte und Fundament für das soziale Gefüge einer Stadt. Städtische Lebensqualität kann in Gelsenkirchen Chance für sich wandelnde und verändernde Lebensbedingungen in der Region sein. Dabei ist es wichtig die Menschen und ihre Ideen mitzunehmen. Dafür ist dieses Forum ein guter Aufschlag“, erklärt von der Mühlen die Chancen Gelsenkirchens und des Forums Perspektiven.

An den Thementischen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit mit lokalen Referenten ihre Anregungen zu diskutieren. Von Bildung und Integration über Stadtplanung, Umwelt und Mobilität, Kinder und Jugend, Freizeit und Kultur, Familie und Senioren sowie Arbeit und Wirtschaft waren den Ideen keine Grenzen gesetzt. Als Referenten und gleichzeitig Moderatoren an den Thementischen standen dabei Florian Beisenbusch (Bang Bang Gelsen), Martin Harter (Gelsenkirchener Stadtbaurat), Sebastian Kolkau (SJD - Die Falken), Volker Nicolai (DGB Emscher-Lippe), Melek Topaloglu (Integrationsrat) und Bernd Zenker-Broekmann (AWO Gelsenkirchen/Bottrop) zur Verfügung. Alle zehn Minuten wurde dabei der Thementisch gewechselt, so dass alle Teilnehmenden die Möglichkeit hatten zu allen Themenfeldern zu diskutieren.

"Das Ruhrgebiet ist mehr als nur die Summe seiner Städte. Die Zukunft der Stadt Gelsenkirchen hängt auch von der Zukunft der Region insgesamt ab“, ergänzt Taner Ünalgan, Mitorganisator des Forums und Mitglied des Vorstandes der SPD Gelsenkirchen. „Die offene Auseinandersetzung mit den Perspektiven städtischer Lebensqualität mit Expertinnen und Experten aus der Nachbarschaft ist eine wichtige Bedingung dafür, dass wir die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden, indem wir stetig nach ihnen suchen. Insofern war das erste Forum Perspektiven der SPD Gelsenkirchen ein voller Erfolg" resümiert Ünalgan die Veranstaltung abschließend.