28. Juni 2019 | Pressemitteilungen

Freie Fahrt für Kinder und Jugendliche in Bussen und Bahnen

SPD-Ratsfraktion: Klimaschutz und Verkehrswende gehören zusammen. „Landesregierung muss konkret handeln“

  • Margret Schneegans, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion

  • Axel Barton, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion

Margret Schneegans, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, begrüßt den Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion, in ganz NRW ein kostenloses Schülerticket für den öffentlichen Nahverkehr einzuführen. „Klimaschutz und ein umfassendes sowie nachhaltiges Umdenken beim Thema Busse und Bahnen gehören einfach zusammen“, so Schneegans.

„Eine zukunftsweisende Initiative, die in die richtige Richtung zeigt“, betont auch Axel Barton, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied in der VRR-Verbandsversammlung, „denn Schülerinnen und Schüler gehören zu den wichtigsten Zielgruppen einer Verkehrswende“. Im SPD-Antrag heißt es, dass die Kosten der An- und Abfahrt zur Schule und die Nutzung von Bussen oder Bahnen in der Freizeit entfallen sollen. „Dann lassen Schülerinnen oder Schüler, die einen Führerschein besitzen, das Auto sicher öfter stehen. Und auch das Eltern-Taxi wird weniger gebucht“, hofft Axel Barton auf freie Fahrt für Gelsenkirchener Kinder und Jugendliche zwischen Buer und Ückendorf.

Margret Schneegans geht noch einen Schritt weiter: „Ein attraktiver ÖPNV und Schienenverkehr ist nicht nur ein Beitrag zur dringend erforderlichen Verkehrswende, sondern auch zu mehr Klimaschutz. Kinder und Jugendliche gehen hier mit den „Fridays for Future“-Demonstrationen gerade mit gutem Beispiel voran und sollten deshalb auch besonders gefördert werden, damit ihr Engagement für umweltbewusstes Verhalten auch zukünftig nachhaltige Wirkung zeigt. Die Landesregierung ist jetzt gefordert konkret zu handeln, damit wir beim Thema Klimaschutz vorankommen“, so Schneegans abschließend.

Auch einen Finanzierungsvorschlag für das kostenfreie Kinder- und Jugendticket legt die SPD schon vor: So sollten Landes- und Bundesmittel sowie insbesondere die Schülerfahrtkostenpauschale des Landes vollständig genutzt werden, um Einnahmeausfälle der Verkehrsverbünde zu kompensieren.

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