12. September 2014 | Pressemitteilungen

Gabriele Preuß: „Connecting Europe kann Infrastrukturausbau in NRW stärken“

Die Europäische Kommission hat gestern den ersten Aufruf für europäische Verkehrsprojekte zum Ausbau insbesondere des grenzüberschreitenden Verkehrs veröffentlicht. Mit insgesamt fast 12 Milliarden Euro soll das Programm „Connecting Europe“ Projekte entlang von neun europäischen Hauptverkehrskorridoren fördern.

Gabriele Preuß, Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments, begrüßt das Programm: „Gerade Deutschland als Verkehrsdrescheibe im Herzen Europas wird profitieren, da sechs der Verkehrskorridore durch das Bundesgebiet verlaufen.“ Perspektiven sehe sie gerade auch für Nordrhein-Westfalen. „Zwei der Korridore verlaufen durch NRW. Diese wiederum erschließen neue Verbindungen in Richtung der europäischen Peripherie. Connecting Europe bietet also die Chance, den Infrastrukturausbau in NRW zu stärken.“

Preuß betont, dass eine Investition in die deutschen Verkehrswege doppelt sinnvoll sei: „Sie hilft zum einen dem Transitverkehr durch die EU. Sie erschließt aber auch die Möglichkeiten für Import und Export weiter und stärkt so Deutschlands Rolle als wirtschaftliches Zugpferd.“ Die Behebung des Investitionsrückstands in die westdeutsche Verkehrsinfrastruktur sei deshalb nicht allein eine Aufgabe für Bund und Land. „Auch unsere europäischen Partner haben ein ganz vitales Interesse daran, den Zustand der Infrastruktur in Deutschland und NRW entlang der wichtigen Verkehrstrassen zu verbessern.“

Preuß empfiehlt deshalb den Verkehrsministerien in Land und Bund, sich mit geeigneten Bau- und Sanierungsprojekten um die Förderung zu bewerben. „bereits aus dem Vorgängerprogramm wissen wir, dass die Chancen für eine Förderung deutscher Projekte wegen der großen europäischen Bedeutung der deutschen Hauptverkehrswege gut stehen.“