17. Juni 2015 | Pressemitteilungen

Rudowitz/Jacob: Neue Gesamtschule für das Zentrum von Gelsenkirchen wäre ein Gewinn für die Bildungslandschaft

Beschluss der Schulkonferenz der Gertrud-Bäumer-Realschule

  • Martina Rudowitz (SPD), Vorsitzende des Bildungsausschusses

  • Ulli Jacob, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

In einer Mitteilung für den Bildungsausschuss am Donnerstag, 18. Juni, informiert die Verwaltung über einen Beschluss der Lehrer- und der Schulkonferenz der Gertrud-Bäumer-Realschule. Die Gremien der Schule „ermuntern die Stadt und die Schulaufsicht, mit der Schule über die Einrichtung einer Gesamtschule in einen offenen Dialog einzutreten“. Martina Rudowitz (SPD), Vorsitzende des Bildungsausschusses: „Die SPD-Ratsfraktion begrüßt diese Initiative der Gertrud-Bäumer-Realschule. (...)"

Rudowitz: "Der Wunsch der Lehrer und der Eltern, den dort unterrichteten Kindern auch die Möglichkeit zu geben, an der gleichen Schule auch das Abitur zu machen, ist für mich völlig verständlich. Bei der Schulentwicklungsplanung ist für die SPD der Elternwille immer von besonderer Bedeutung. Die Absicht, aus der erfolgreichen Realschule eine Gesamtschule zu entwickeln ist Ausdruck dieses Elternwillens und sollte positiv begleitet werden. Das wäre ein Gewinn für die Bildungslandschaft in Gelsenkirchen.“
Ulli Jacob, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion ergänzt: „Dass die Schule eine sehr gute Arbeit leistet, zeigt sich daran, dass sie 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit einem Abschluss qualifiziert, der den Besuch einer Oberstufe mit Abitur ermöglicht. Eine anhaltend hohe Nachfrage nach Gesamtschulplätzen im Zentrum von Gelsenkirchen ist im Bildungsausschuss immer wieder festgestellt worden. Auch die Überlegungen, das frei werdende Gebäude des Berufskollegs an der Augustastraße zu nutzen scheinen sinnvoll zu sein. Nicht zuletzt können wir auf die Gründung der Gesamtschule Erle als positives Beispiel verweisen. Auch hier wurde die Initiative breit getragen von zwei Schulen, Lehrern, Eltern und Schülern. Das ist der richtige Weg, den wir gerne nun auch in der Stadtmitte mitgehen.“
Die SPD wird die Verwaltung bitten, die Initiative der Schule positiv zu begleiten und den Ausschuss laufend über den Stand der Gespräche zu informieren.