15. Februar 2017 | Pressemitteilungen

Gianluca Bruno: „Fahrzeuge ohne Kennzeichen im Auge behalten“

Verwaltung beantwortet Anfrage des SPD-Bezirksverordneten

  • Ginaluca Bruno, Bezirksverordneter BV Süd

Mit einer Anfrage an die Verwaltung hat der SPD-Bezirksverordnete Gianluca Bruno in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Süd die Problematik abgestellter Fahrzeuge ohne Kennzeichen aufgegriffen. „Fahrzeuge ohne Kennzeichen gehören nicht in den öffentlichen Raum“, stellt der Bezirksverordnete klar. „Und für das Straßenbild ist eine Zunahme solcher abgestellter Altfahrzeuge von großer Negativwirkung.“ Die Antwort der Verwaltung bestätigt nun den Eindruck des SPD-Bezirkspolitikers.

 „Von 2012 bis 2016 haben wir eine Zunahme von 1500 auf 2500 Fälle im Jahr erlebt, die bei der Verwaltung aktenkundig und entsprechend mit einer Hinweisplakette versehen wurden“, führt Bruno aus. Er lobt, dass die Verwaltung konsequent reagiert: „Auf das Aufbringen der Plakette reagieren die meisten Halter und entfernen die Fahrzeuge aus dem öffentlichen Raum.“ Dennoch musste in ca. 150 Fällen abgeschleppt werden, davon 22 mal in Brunos Heimatstadtteil Ückendorf.
Der Bezirksverordnete findet die Zahlen durchaus besorgniserregend. Immerhin trägt für das Abschleppen und Verschrotten von Fahrzeugen der Steuerzahler die Kosten, wenn der Halter nicht zu ermitteln ist. Für Bruno ebenfalls bedenklich: „Die Abschleppquote in Ückendorf ist höher als im städtischen Durchschnitt, es reagieren also weniger Halter auf den amtlichen Hinweis.“ Während in ganz Gelsenkirchen nämlich nur etwa 6% der angemahnten Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen, sind es in Ückendorf mit rund 11% fast doppelt so viele. Und: „Auf den bevölkerungs- und flächenmäßig kleinsten Stadtbezirk Süd entfallen trotzdem mehr als 20 % der gesamtstädtisch erfassten Fahrzeuge ohne amtliches Kennzeichen.“
Gianluca Bruno will die Situation weiter im Auge behalten und sich regelmäßig bei der Verwaltung über die Entwicklung der Fallzahlen informieren. Er bekräftigt: „Abgestellte Fahrzeuge ohne Kennzeichen müssen konsequent gemeldet werden – durch Bezirks- und Stadtverordnete, die ihren Stadtteil im Blick haben, durch Verwaltungsmitarbeiter, aber auch durch Bürgerinnen und Bürger telefonisch oder über die GE-meldet-App. Die Verwaltung geht dann dagegen vor. Wünschenswert wäre, wenn das Aufkleben der Hinweisplaketten im Einzelfall noch schneller realisiert werden könnte, weil erst dieses die entsprechenden Fristen für die Halter in Gang setzt.“
Nur so könne es gelingen, weniger verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern das Abstellen ihrer Altfahrzeuge im öffentlichen Raum abzugewöhnen.