04. Januar 2017 | Pressemitteilungen

Dr. Günter Pruin: „Höchster Beschäftigungsstand seit 2000 macht Mut für die Zukunft“

  • Dr. Günter Pruin

„Nach der gestern vom Regionalverband Ruhr veröffentlichten Statistik hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Gelsenkirchen mit 76.242 den höchtsten Stand seit dem Jahr 2000 erreicht. Diese Zahl macht Mut und zeigt, dass Gelsenkirchen auf dem richtigen Weg ist,“ kommentierte SPD-Fraktionsgeschäftsführer die neuesten, erfreulichen Zahlen zum Gelsenkirchener Arbeitsmarkt.

„Wenn man sich die Zahlen im Detail anschaut, dann zeigt der kontinuierliche Anstieg der Beschäftigtenzahl seit dem niedrigsten Stand 2006 einen sehr robusten, positiven Trend nach oben. Deutlich wird auch, dass es sich zum überwiegenden Teil um qualifizierte Jobs handelt, denn über 48.000 der Beschäftigte arbeiten als Fachkräfte und der Anteil von Beschäftigten mit Studium hat ist vom Jahr 2000 von 6,3 % auf heute 9,7 % deutlich angestiegen,“ so Dr. Günter Pruin.

„Die anhaltende, positive Entwicklung ist zu einem guten Teil auch auf die zielgerichtete und kontinulierliche Tätigkeit all derer zurückzuführen, die in Kommune und Arbeitsverwaltung daran arbeiten, dass in Gelsenkirchen mehr Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung entstehen kann. Insofern kann ich die positive Einschätzung von Oberbürgermeister Frank Baranowski in seinem Interview vom Wochendende nur unterstreichen.

Umso ärgerlicher sind deshalb die gebetsmühlenartigen Zwischenrufe seitens der CDU. Dass die Arbeitslosenzahlen in Gelsenkirchen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt höher sind, ist ebenso altbekannt wie die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen als wesentliche Ursache hierfür. Und auch Wolfgang Heinberg weiß als CDU-Fraktionsvorsitzender und Mitglied in den unterschiedlichsten Gremien von Arbeitsverwaltung und –förderung um unsere Bemühungen, eine Lösung für diese besondere Problemlage in Gelsenkirchen zu finden. Das Verschweigen eines Teils der Wahrheit, um den anderen Teil dauerhaft als politisches Kampfmittel zu instrumentalisieren ist nicht nur eine ziemlich unsaubere Gangart. Es lässt auch darauf schließen, dass der Schwerpunkt des Interesses der CDU zumindest nicht darin liegt, die Situation der Betroffenen in Gelsenkirchen zu verbessern.“