25. Juni 2016 | Pressemitteilungen

Dr. Günter Pruin zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Stadt/Frings

„Auch ein Urteil, das mich persönlich befremdet, muss akzeptiert werden“

Zum gestrigen Urteil des Landesarbeitsgericht im Kündigungsverfahren zwischen der Stadt und Thomas Frings erklärt Dr. Günter Pruin, Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion in einer ersten Stellungnahmen: Das Urteil in Sachen Thomas Frings hat noch einmal die Richtigkeit der positiven Haltung der SPD-Fraktion zum Aufhebungsvertrag mit Alfons Wissmann - ohne jegliche Geldleistung - bewiesen. Es ist deutlich geworden, dass auch in der zweiten Instanz kein neuer Beitrag zur Aufklärung des Fehlverhaltens in der Jugendhilfe erbracht wurde. Damit ist die Einschätzung der Verwaltung und der externen Berater sowie der SPD Fraktion durch das Urteil bestätigt worden.

Die im Untersuchungsausschuss immer wieder unterstellte Behauptung, in einem Arbeitsgerichtsprozess würde es einen Erkenntniszuwachs geben, hat sich komplett als falsch erwiesen.

.Dr. Günter Pruin zum LAG-Urteil: „Ich hatte sicherlich ein anderes Ergebnis erhofft. Die Verfehlungen, unter anderem im Zusammenhang mit der intensivpädagogischen Maßnahmen im ungarischen Pécs, waren meines Erachtens so gravierend, dass eine fristlose Kündigung gerechtfertig war. Daher befremdet mich das Urteil ein wenig. Ich bin aber gespannt auf die schriftliche Urteilsbegründung, die hoffentlich bald vorliegt. Erst nach deren Studium kann über weitere Schritte nachgedacht und entschieden werden.“