27. März 2017 | Pressemitteilungen

Dr. Pruin: Wir wollen alle Optionen vorbehaltlos geprüft wissen

Grüne und CDU wollen den Menschen bei Bädern Sand in die Augen streuen

  • Dr. Günter Pruin, Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion GE

In der Diskussion um das Bäderkonzept im Hauptausschuss am Donnerstag wurden wieder allerhand Verschwörungstheorien und Verzögerungsvorwürfe erhoben, ohne intensiv in die Sachdiskussion einzusteigen. Fraktionsgeschäftsführer Dr. Günter Pruin: „Die SPD-Ratsfraktion steht zur vorbehaltlosen Prüfung aller möglichen Optionen bei der zukünftigen Entwicklung von Bäderstandorten in Gelsenkirchen. Auch der von uns ins Gespräch gebrachte Standort an der Caubstraße ist gleichrangig mit allen anderen Flächen zu prüfen. Klipp und klar: Wir sind nicht bedingungslos auf die Caubstraße festgelegt, sondern es handelt sich um einen Vorschlag von mehreren. Grün-Schwarz benennen schon vor der Prüfung unverrückbar ihre Standorte und verhindern damit eine ergebnisoffene unvoreingenommene Prüfung.“


Gleichzeitig betont die SPD-Fraktion aber auch, dass die endgültige Lösung die wirtschaftliche Situation der Stadtwerke zu berücksichtigen hat, denn dies war der Ausgangspunkt der gesamten Bäderdiskussion. Pruin: „Wenn von den Grünen immer wieder betont wird, dass die Stadt Gelsenkirchen die Stadtwerke mit Zuschüssen unterstützen soll, ist dies hochgradig unverantwortlich und gefährlich. Dies gefährdet den Stärkungspakt, die Stadt verliert Millionenzuschüsse und deutliche Steuererhöhungen zu Lasten der Gelsenkirchener Bevölkerung wären unausweichlich“.

Sorgfältige Prüfung und solide Herausarbeitung aller Möglichkeiten ist der Auftrag des Rates an die Lenkungsgruppe der Stadtverwaltung. Die Entwicklung eines Bäderkonzepts für Generationen darf nicht unter dem Druck einer einseitigen Terminvorgabe für einen Ratsbürgerentscheid stehen, wie Grün-Schwarz ihn wollen. Pruin: „Alles auf einen von Grün-Schwarz ausgesuchten Termin auszurichten, um dann allen, die dies kritisieren, Verschleppung vorzuwerfen, ist leicht zu durchschauen. Dies wird die SPD-Fraktion nicht mitmachen. Im Gegensatz zu Grün-Schwarz nehmen wir die Verantwortung für unsere Stadt sehr ernst. Dafür sind wir gewählt worden und von diesem Weg wird uns niemand abbringen“, so Pruin.