04. Mai 2018 | Pressemitteilungen

Gutachten zur Bäderlandschaft in Gelsenkirchen

Günther (SPD): „CDU scheint politischen Gestaltungswillen aufzugeben“

  • Lukas Günther, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Die Diskussion um die Zukunft der Gelsenkirchener Bäderlandschaft nimmt Fahrt auf. Nachdem am Mittwoch erste Ergebnisse des beauftragten Gutachters, Dr. Christian Kuhn (Deutsche Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft), im Ausschuss für Sportentwicklung und Prävention vorgestellt wurden, zeigt sich Lukas Günther (25), sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, irritiert von den Aussagen der politischen Mitbewerber.

„Es scheint, als ob manche Akteure den gemeinsam beschlossenen Prozess zur Zukunftsplanung entweder schlicht und ergreifend nicht verstanden haben, oder die Gelsenkirchener Bevölkerung bewusst in der Öffentlichkeit täuschen wollen“, so Günther. Der junge Stadtverordnete verweist darauf, dass im Oktober 2017 im Hauptausschuss mit breiter Mehrheit die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie beschlossen wurde, mit dem Ziel aus fachlicher Sicht eine Darlegung und Einschätzung der bedarfsorientierten und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erhalten.

Während Günther für die SPD-Ratsfraktion klarstellt, dass eine Bewertung der Ergebnisse erst nach dem Vorliegen der Machbarkeitsstudie vor der Sommerpause erfolgen wird, scheint die CDU-Fraktion ihre Meinung schon gefunden zu haben: „Es ist zu bedauern, dass die CDU anscheinend kein ernsthaftes Interesse daran hat, die Zukunft der Gelsenkirchener Bäderlandschaft zu diskutieren. Wer nach der Vorstellung der ersten Zwischenergebnisse des gemeinsam vereinbarten Gutachtens direkt seine Positionsfestlegung getroffen hat, die sich ausschließlich am Status Quo orientiert und damit den wirtschaftlichen Rahmen, sportfachlichen Wünschen und bedarfsorientierten Einschätzungen vollkommen ignoriert, zeigt eindrucksvoll auf, dass letzte bisschen politischen Gestaltungswillen offenbar an der Garderobe vor der Sportausschusssitzung abgegeben zu haben. Die CDU treibt ein gefährliches und absurdes Spiel zu Lasten der Zukunft des Gelsenkirchener Sports“, so Günther weiter.

Die SPD-Ratsfraktion wird die Zeit nach der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sportentwicklung und Prävention am 4. Juli nutzen, um zu einer gemeinsamen Positionierung vor der im Herbst zu treffenden abschließenden Entscheidung im Rat der Stadt zu kommen: „Für uns Sozialdemokraten steht fest, dass wir Verantwortung übernehmen werden, wenn wir die Weichen für die Zukunft des Gelsenkirchener Sports stellen. Für uns muss ein Bäderkonzept die Interessen des organisierten Sports, des Schulschwimmens und eines Freizeitanteils abdecken. Nach diesen drei Kriterien werden wir uns positionieren“, so Günther abschließend.

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