05. Dezember 2016 | Pressemitteilungen

Pruin: „Hinter dem ‚Jobwunder‘ steckt intensive Kleinarbeit“

Konsequente Wirtschaftsförderung schafft Arbeitsplätze

  • Dr. Günter Pruin

Dr. Günter Pruin, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses kommentiert die überregionale Berichterstattung über das „Kleine Jobwunder an der Ruhr“ (Ausgabe, Samstag, 3. Dezember 2016). Die WAZ hatte über die positive Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Revier in den letzten acht Jahren berichtet und das mit Zahlen belegt. In Gelsenkirchen entstanden ca. 9.000 neue Jobs, ein Plus von immerhin 14 Prozent. Dr. Günter Pruin: „Ich glaube nicht an Wunder, und schon gar nicht auf dem Arbeitsmarkt. Hinter jedem dieser neuen Arbeitsplätze steckt die intensive Kleinarbeit vieler, angefangen vom Oberbürgermeister über die Wirtschaftsförderung bis zur Politik. "

"Wie ich schon in der Haushaltsrede für die SPD-Fraktion im Rat am 1. Dezember klar gemacht habe, ist diese positive Entwicklung zwar eine sehr gute Nachricht, aber kein Grund zum Ausruhen. Denn obwohl wir in Gelsenkirchen in den sogenannten Leitmärkten in den letzten sieben, acht Jahren Tausende neuer Arbeitsplätze vorweisen können, ist die strukturelle Dauerarbeitslosigkeit aus meiner Sicht nach wie vor die größte Herausforderung kommunaler Politik. Hier kann nur ein sozialer Arbeitsmarkt, der diesen Namen wirklich verdient, Fortschritte bringen. Hierfür müssen Bund und Land endlich die Voraussetzungen schaffen.“
Für die SPD-Fraktion wirken sich auch die vielen Millionen, die für präventive Maßnahmen und für die allgemeine Stadtentwicklung ausgegeben werden, positiv auf die Investitionsbereitschaft in einer Stadt wie Gelsenkirchen aus.
Dr. Pruin abschließend: „Wenn alle politischen Kräfte in Gelsenkirchen diesen Weg unterstützen, können wir es schaffen, diese Entwicklung zu verstetigen und damit zum Abbau der Arbeitslosigkeit beitragen.“