16. Juni 2016 | Pressemitteilungen

Interkulturelle Öffnung im Beamtenrecht für Nordrhein-Westfalen

Nezahat Kilinc und Heike Gebhard: „Interkulturelle Öffnung im Beamtenrecht für Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiges Signal für alle Migrantinnen und Migranten“

  • Nezahat Kilinc

Die Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt der SPD Gelsenkirchen, Nezahat Kilinc, erklärt: „Schon lange ist es mir ein großes Anliegen, dass sich nicht nur die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in der öffentlichen Verwaltung erhöht, sondern auch der prozentuale Anteil an der Stadtbevölkerung sich dort widerspiegelt. Darum freue ich mich außerordentlich, dass der Landtag von Nordrhein-Westfalen nunmehr beschlossen hat, die interkulturelle Öffnung im Beamtenrecht zu verankern.

Es ist ein wichtiger Baustein für gelungene Integration, dass Migrantinnen und Migranten nun auch in der kommunalen sowie Landesverwaltung selbstverständlich werden. Denn wenn wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter Einbezug aller Menschen in unserem Land stärken wollen, müssen wir auch Migrantinnen und Migranten klare Perspektiven in unserem Gemeinwesen bieten.“
Die personalpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der SPD-Gelsenkirchen, Heike Gebhard MdL, erklärt hierzu: „Es war uns im parlamentarischen Beratungsprozess wichtig, die interkulturelle Öffnung im Landesbeamtengesetz festzuschreiben. Es steht jetzt fest, dass ‚die Grundsätze der interkulturellen Öffnung der Verwaltung und die Notwendigkeit interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, in angemessenem Umfang miteinzubeziehen‘ sind, wenn es um Personalentwicklung sowie Weiterbildung geht. Das ist ein gutes Signal an alle Migrantinnen und Migranten in NRW.“