26. August 2015 | Pressemitteilungen

Wittke täuscht vorsätzlich die Öffentlichkeit

Versuch, aus „Null Cent“ einen „Goldenen Handschlag“ zu machen

  • Dr. Günter Pruin, Fraktionsgeschäftsführer

Zum Vorwurf, die Beendigung des Dienstverhältnisses mit dem ehemaligen Jugendamtsleiter Alfons Wissmann sei ein „Goldener Handschlag“ gewesen, nimmt die SPD-Ratsfraktion wie folgt Stellung: Fraktionsgeschäftsführer Dr. Günter Pruin: Aus einem Auflösungsvertrag ohne jegliche Abfindungen einen „Goldenen Handschlag“ zu machen, ist eine bewusste und vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit." (...)

 Dr. Pruin: "Das WAZ-Zitat mit dem „Goldenen Handschlag“ zur Stimmungsmache auf dem CDU-Parteitag wird dort dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Heinberg zugeschrieben. Der müsste es besser wissen, denn die Details der Auflösung des Arbeitsverhältnisses – null Cent -, die Zeit bis zur Verrentung und vieles mehr, sind mehrfach im HFBP behandelt worden. Die SPD-Fraktion nimmt dies zum Anlass, für die nächste Sitzung des Hauptausschusses den Punkt „Auflösungsvertrag des Dienstverhältnisses mit Alfons Wissmann“ auf die Tagesordnung zu setzen. Wir wollen dann vom Fraktionsvorsitzenden der CDU persönlich hören, wie der seine Aussage begründet.“
Dr. Klaus Haertel, Fraktionsvorsitzender:" Es gibt keinerlei Beweise für die Unterstellung, die SPD würde die Aufklärung der Dienstvergehen und Rechtsverstöße aller Beteiligten beim Jugendamt und im Kinderheim St. Josef behindern. Die Mitgliedschaft in einer Organisation - der völlig zu Recht beschuldigten - gleich der ganzen Organisation anzulasten, ist der perfide Versuch, den politischen Gegner in Misskredit zu bringen, wohl um damit von der eigenen Organisationsschwäche abzulenken.
Die allgemeine Definition von „Goldener Handschlag“ ist:
„Ein goldener Handschlag ist eine Geldsumme, mit der einer hochrangigen Führungskraft der unfreiwillige Abschied von der Organisation versüßt wird, eine Form der Abfindung.“