22. Februar 2014 | Pressemitteilungen

Kinder sollen im Straßenverkehr Warnwesten tragen

SPD-Fraktion will im Verkehrs- und Bauausschuss hierzu diskutieren

Die Gelsenkirchener Polizei hat festgestellt, dass viele Grundschulkinder auf dem Schulweg keine warnwesten tragen, obwohl diese schon über Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Warum das so ist, möchte die SPD-Ratsfraktion in der nächsten Sitzung des Verkehrs- und Bauausschusses erfahren.

Die Gelsenkirchener Polizei hat festgestellt, dass viele Grundschulkinder auf dem Schulweg keine warnwesten tragen, obwohl diese schon über Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Warum das so ist, möchte die SPD-Ratsfraktion in der nächsten Sitzung des Verkehrs- und Bauausschusses erfahren.

Außerdem möchte die Fraktion wissen, warum die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr gegenüber früheren Jahren in Gelsenkirchen angestiegen ist.
„Woran das liegt, geht aus dem aktuellen Verkehrslagebild der Polizei nicht genau her-vor. Wir wissen dadurch zwar, dass es einen Anstieg der Verletzungen bei Kindern gegeben hat, die selbständig auf der Straße unterwegs waren, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Wir wissen auch, dass die Schwere der Verletzungen wohl zurückgegangen ist, weil Kinder als Mitfahrer in Autos besser geschützt waren. Wir wollen aber auch darüber reden, was wir dagegen tun können.
Reden möchte ich aber besonders auch darüber, warum die Polizei bei Gelsenkirchener Grundschulen auf ausgeprägtes Desinteresse stößt, wenn es um gemeinsame Verkehrserziehung von Polizei und Schulen geht und warum die Warnwesten, die ja jedes Jahr ausgegeben wurden, nicht getragen werden,“ so die Ausschussvorsitzende Margret Schneegans.