01. Oktober 2019 | Pressemitteilungen

Dr. Klaus Haertel zur CDU-Kritik an der Quartiersentwicklung in Scholven: „Halbwahrheiten und Unwissenheit waren schon immer ein gefährliches Gemisch.“

  • Dr. Klaus Haertel

  • Michael Knöß

„In Scholven gibt es natürlich Probleme. Aber zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass wir schon längst viel weiter wären, wenn nicht die Landesregierung auf der Bremse stehen würde“, so die Einschätzung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Haertel.

„Wir waren mit drei neuen Stadterneuerungsgebieten in Rotthausen, Schalke-Nord und eben Scholven längst in den Startlöchern, als die damals neue Schwarz-Gelbe Landesregierung die Gelder erst einmal gestoppt hat. Wenn Frau Kutzborski sich also über Untätigkeit beschwert, dann wäre die richtige Adresse dafür die zuständige Ministerin in Düsseldorf, “ so Dr. Klaus Haertel weiter.

„Das Ausbremsen positiver Entwicklungen durch die CDU zieht sich wie ein schwarzer Faden durch die Politik von CDU-geführten Landesregierungen. Zuerst spielte  der damalige Minister Oliver Wittke den Bremsklotz für Gelsenkirchen und jetzt führt Frau Scharrenbach die traurige Tradition anscheinend weiter.

Dabei zeigt die Entwicklung in den „alten“ Stadterneuerungsgebieten, etwa in Bismarck oder an der Bochumer Straße, was alles sogar in relativ kurzer Zeit hätte erreicht werden können, wenn die Landesregierung nicht auf dem Geld sitzen würde. So wird alles schwieriger, aber wir haben zum Beispiel in unserer Haushaltsklausur auch darüber gesprochen, wie man Scholven auch auf anderen Wegen helfen kann.“

„Wir sind zum Beispiel auf gutem Wege, die Quartiersarbeit aus Mitteln der EU abzusichern. Natürlich wollen wir, dass die Arbeit fortgesetzt werden kann. Schließlich geht das Ganze auf eine Initiative der SPD zurück;“ ergänzt hierzu der Scholvener Stadtverordnete Michael Knöß.

„Es gibt hierzu Gespräche aller Beteiligten, wie man das organisieren kann und die SPD-Fraktion wird hierzu in der kommenden Woche einen entsprechenden Prüfauftrag in den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familien einbringen. Die Chance, dass es gelingt, die Quartiersarbeit fortzusetzen, ist sehr hoch“, so Michael Knöß.

„Frau Kutzborski könnte das alles wissen, wenn sie denn wollte. Stattdessen verbreitet sie Halbwahrheiten, die in Verbindung mit Unwissenheit Lösungen eher erschweren als fördern. Es liegt mir fern, ihr da Absicht zu unterstellen, aber man könnte durchaus auf diesen Gedanken kommen“, so Dr. Klaus Haertel abschließend.

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