02. November 2016 | Pressemitteilungen

Dr. Klaus Haertel empört über Umgang mit Beschäftigten bei „Wellpappe“

Das ist ein Rückfall in übelste kapitalistische Machenschaften

  • Dr. Klaus Haertel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen

Äußert empört hat Dr. Klaus Haertel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion die Nachricht vom Umgang mit den Mitarbeitern der Firma „Wellpappe“ bei deren plötzlicher Insolvenz aufgenommen. Dr. Klaus Haertel: „Ich hätte nicht gedacht, dass dies in einem deutschen Betrieb heute noch möglich ist. Das ist ein Rückfall in übelste kapitalistische Machenschaften eines Unternehmens und dessen Geschäftsführung."

Dr. Haertel: "Eine Insolvenz tritt nicht plötzlich am 31. des Monats auf, die Kündigungsschreiben an die fast 100 Mitarbeiter lagen ja wohl schon bereit. Ich kann das nicht anders bewerten, als das diese Insolvenz bewusst und zielgerichtet an den abhängig Beschäftigten vorbei herbeigeführt wurde. Ein solcher gravierender Einschnitt in die Zukunft dieser Menschen darf nicht ohne deren Information und Beteiligung des Betriebsrates erfolgen. Die SPD-Ratsfraktion unterstützt daher vorbehaltlos die Mahnwache vor den Werkstoren. “

Eine kleine Delegation u.a. mit Dr. Klaus Haertel, Alfred Schleu (AfA Gelsenkirchen) Ernst Majewski (StVo und langjähriger Betriebsratsvorsitzender sowie Sebastian Watermeier (Landtagskandidat der SPD) hat die Mahnwache heute um 13 Uhr besuchen und das Gespräch mit Betriebsrat und Mitarbeitern gesucht.