17. Juli 2017 | Pressemitteilungen

Manfred Leichtweis: „Ralf-Robert Hundt als Mediator ungeeignet“

  • Manfred Leichtweis

Der SPD-Stadtverordnete Manfred Leichtweis reagiert auf die heutigen Äußerungen von Herrn Ralf-Robert Hundt zum Thema Markthalle wie folgt: „Herr Hundt ignoriert, dass Herr Bernau nur aufgrund des getroffenen Aufstellungsbeschlusses dazu bereit ist, in Verhandlungen mit der Stadt Gelsenkirchen einzutreten. Ohne diesen Beschluss könnte er kompromisslos seine Vorstellungen durchsetzen und wäre auf Verhandlungen nicht angewiesen.

Die Aussage von Herrn Stadtbaurat Martin Harter in der letzten Ratssitzung: „Wenn wir das nicht tun, geben wir alle Möglichkeiten aus der Hand“, war sicherlich auch die Triebfeder, die Bündnis90/Die Grünen dazu bewegt hat, diesem Aufstellungsbeschluss zuzustimmen. Dies zeigt deutlich, dass die Stadt Gelsenkirchen keineswegs „übermächtig“ ist, so wie es Herr Hundt in seinem Leserbrief versucht darzustellen. Das Angebot von Herrn Hundt, als neutraler Vermittler (Mediator) für die Verhandlungen zur Verfügung zu stehen, hat er mit seinen Aussagen selbst ad Absurdum geführt. Herr Hundt als FDP-Politiker sollte die Aufgabe eines Mediators kennen. Eine Mediation ist laut Online-Lexikon Wikipedia ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige und überparteiliche Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. Ein Mediator darf also nicht voreingenommen sein. Herr Hundts Leserbrief belegt, dass er für eine solche Rolle ungeeignet ist.“