12. Juni 2017 | Pressemitteilungen

Für die Markthalle muss eine Lösung gefunden werden

  • Dr. Klaus Haertel

  • Dr. Klemens Wittebur

  • Sandra Latzke

Bereits auf seiner letzten Vorstandssitzung am 7. Juni hat sich der SPD Ortsverein Buer-Mitte I ausführlich mit der Situation rund um die Markthalle in Buer beschäftigt. „Schließlich“, so Sandra Latzke, direkt gewählte Stadtverordnete der SPD für das Buersche Zentrum, „war es unser Ortsverein, der sich bereits im Februar 2015 mit Herrn Bernau zusammengesetzt hat, um seine Pläne aus erster Hand zu erfahren“. Für die SPD in Buer war insbesondere nach einer Besichtigung der Markthalle Ende 2015 klar, dass Herr Bernau die Markthalle für gastronomische Nutzungen umbauen würde, zumal die Pläne sehr konkret waren und auch in der Bezirksvertretung im Januar 2016 ein Bauantrag in Aussicht gestellt wurde.

Das Jahr 2016 brachte jedoch keine sichtbaren Fortschritte. Im Gegenteil: Ein Bauzaun rund um die Markthalle ließ das schöne Gebäude zu einem Schandfleck mitten in Buer verkommen. Von einem Umbau war nichts zu sehen. Es mehrten sich die Spekulationen darüber, was Herr Bernau wohl mit der Markthalle vorhabe. „Eine Spielhalle“, so Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Buer-Mitte I, „kam nicht in Frage, da der vorhandene Bebauungsplan dies ausgeschlossen hatte.“  Der Investor, Herr Bernau, hat, im Übrigen bis heute, keinen vollständigen Bauantrag eingereicht. Durch die beabsichtigte erweiterte Gastronomienutzung muss eine neue Stellplatzberechnung erfolgen. Hierbei hat die Stadt bereits im Vorfeld alle rechtlichen Ermessensspielräume, die die Landesbauordnung bietet, zu Gunsten des Investors genutzt.

Die ursprünglichen Nutzungsüberlegungen des Herrn Bernau wären mit der neuen Bauleitplanung ohne jegliche Einschränkungen umsetzbar. Mittlerweile verdichten sich die Zeichen, dass Herr Bernau das Erdgeschoss der Markthalle für Einzelhandel im niedrigen Segment nutzen will, so Dr. Klaus Haertel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und des Ausschusses für Stadtentwicklung und -planung.  „Ein-Euro-Läden, TEDI oder KIK können aber keine Lösung für das Buersche Zentrum sein“. Daher spricht sich auch die SPD-Fraktion ausdrücklich für die neue Bauleitplanung aus, die in der Bezirksvertretung Nord einstimmig beschlossen wurde und eine gastronomische und marktaffine Nutzung vorsieht. „Die Markthalle ist für die Buersche Innenstadt ein wichtiger Baustein. Es wird Zeit, dass in ihrer Entwicklung wieder Bewegung rein kommt. Wir appellieren deshalb an Herrn Bernau und die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung, alles Mögliche hierfür zu tun und nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen“, so Dr. Klaus Haertel abschließend.