03. Februar 2016 | Pressemitteilungen

Manfred Leichtweis: „Das Baumentwicklungskonzept ist ein erster Baustein für die Anpassung an den Klimawandel“

  • Manfred Leichtweis

Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz Manfred Leichtweis (SPD) hat auf die besondere Bedeutung des strategischen Baumentwicklungskonzeptes für die städtebauliche Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels hingewiesen. Anlass war die erste Beratung dieses Konzeptes in der Sitzung des Ausschusses am vergangenen Dienstag.

„Für uns, “ so Manfred Leichtweis, „ist die städtebauliche Anpassung an den Klimawandel eine Schwerpunktaufgabe für die kommenden Jahre und wahrscheinlich auch noch weit darüber hinaus.

Das Baumentwicklungskonzept ist ein erster deutlicher Aufschlag dafür, denn der Baumbestand ist ein wichtiger Regulator für das Kleinklima in der Stadt. Deshalb wollen wir über ein Baumkataster genau wissen, wie viele Bäume an welchen Stellen der Stadt stehen. Wenn das aus Sicht der Verwaltung so nicht leistbar ist, dann müsste das begründet werden.“

Manfred Leichtweis stellte darüber hinaus fest, dass außer dem Baumbestand noch eine Reihe weiterer

Indikatoren in eine genaue Konzeptionierung einfließen müssen, um die Stadt für die Folgen des Klimawandels zu rüsten.

„Dazu gehören zum Beispiel der Grad der Versiegelung von Flächen, die Belüftungssituation, die Begrünung von Fassaden und Flächen, die Gewässerflächen oder auch die Altersstruktur der Bevölkerung müssen hier einfließen. Deshalb ist das Thema auch kein reines „Umweltthema“, sondern muss fachübergreifend umgesetzt werden. Unter anderem deshalb haben wir im Ausschuss angeregt, die Aufgaben des bestehenden Klimaschutzbeirates um diesen Aspekt zu erweitern und zu einem Beirat für Klimaschutz und städtebauliche Anpassung an den Klimawandel zu machen.“