13. September 2019 | Pressemitteilungen

Margret Schneegans: „Die Entwicklung der Immobilienpreise ist das Ergebnis schwarz-gelber Blockadepolitik“

  • Margret Schneegans

Verärgert reagiert die Fraktionsgeschäftsführerin Margret Schneegans auf die Äußerungen des Gelsenkirchener CDU-Vorsitzenden Kurth in Sachen Wohnungsmarktentwicklung. Bezogen auf die Prognosen des Postbank-Immobilienatlas weist Schneegans, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Gelsenkirchener gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GGW ist, darauf hin, dass gerade CDU und FDP ein effektives Steuern des Wohnungsmarktes seit Jahren blockieren.

„Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell die selbsternannten Gralshüter der Marktwirtschaft nach staatlichen Aktivitäten rufen, wenn der Markt nicht das hergibt, was sie sich so wünschen“, so Margret Schneegans.

„Realität ist, dass „Qualitatives Wohneigentum“ wie auch anderes Wohneigentum von Investitionen abhängig ist. Die richten sich nach der Rendite und die wiederum ist in Düsseldorf oder Hamburg nun einmal leider erheblich größer als bei uns. Alle Versuche, hier steuernd einzugreifen werden seit Jahren erfolgreich von eben jenen Gralshütern der Marktwirtschaft blockiert, die jetzt hier ob der negativen Auswirkungen ihrer eigenen Blockadehaltung Krokodilstränen vergießen. Die Verschlechterung der Einstufung Gelsenkirchens bei der Wohnungsbauförderung durch die Landesregierung ist dabei nur das letzte Beispiel in einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die eher der Profitmaximierung in Boomregionen dienen als Probleme in Gelsenkirchen zu lösen. Daran hat schwarz-gelb vermutlich auch gar kein Interesse. Da nimmt jemand der Polizei erst das Benzin und dann das ganze Auto weg und schreit gleichzeitig „haltet den Dieb“. Ein treffenderes Beispiel für Doppelmoral kann man sich nicht ausdenken.

Und gerade weil wir an vielen Stellen ausgebremst werden, bin ich ein wenig stolz darauf, dass wir es in Gelsenkirchen trotzdem geschafft haben, sehr erfolgreich Neubaugebiete unterschiedlichster Preislage und Qualitäten zu schaffen – ich nenne hier nur die Rheinische Straße, Graf Bismarck, Wohnen An der Luthenburg oder das Wohngebiet am Bachlauf in Hassel - die sehr gut angenommen werden. Sie sind nicht nur attraktiv für junge Gelsenkirchener Familien, sondern ziehen auch Familien aus den umliegenden Städten an, in denen die Immobilienpreise quasi durch die Decke gehen. Herr Kurth fällt also beim Realitätstest wieder einmal durch.“

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