21. März 2020 | Pressemitteilungen

Martina Rudowitz: „Gutachten zur Schulentwicklung zeigt ganz klar dringenden Handlungsbedarf“

  • Martina Rudowitz

  • Ulli Jacob

Die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Bürgermeisterin Martina Rudowitz und der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Uli Jacob, halten das Vorgehen der Verwaltung auf Basis des vorgestellten Gutachtens für folgerichtig und notwendig. „Natürlich würden wir uns noch mehr Zeit wünschen, aber wir haben sie nicht. Die erkennbare Entwicklung macht ein zügiges Handeln unabdingbar und die Zahlen, die die Gutachterin zur Berechnung hinzugezogen hat, bieten eine solide Grundlage für die jetzt vorgeschlagenen Neubauten“, so Martina Rudowitz.

Jedes Kind in Gelsenkirchen hat ein Recht auf Bildung. Das ist zwingend zu garantieren und lässt ein weiteres Abwarten, ebenso wie aufwändige Architektenwettbewerbe nicht zu. Wünschen kann man sich viel. Was zählt ist aber das Machbare. Die vorgesehene Bauweise in Modulen, jedoch in massiver Wandeinfassung, ist solide und hat sich schon bei der Schaffung von zusätzlichen Kita-Plätzen bewährt“, so Martina Rudowitz weiter.

„Ich finde es ungeheuerlich, wie Herr Karl die Arbeit der GGW hier ein stückweit schlechtredet. Das, was die GGW an Bauprojekten auf den Weg bringt und gebracht hat in unserer Stadt, ist an gründlicher Vorarbeit, solider Umsetzung und vor allem an Geschwindigkeit kaum zu überbieten. Aber, wenn man wie die CDU das Haar in der Suppe sucht, dann wird man es auch finden.“

„Wir begrüßen im Übrigen sehr, dass die Verwaltung unseren Änderungsvorschlag für die geplante Sekundarschule zur Gesamtschule aufgenommen hat“, ergänzt der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ulli Jacob.

„Eine weitere Gesamtschule zu bauen, ist auf der Basis der von der Gutachterin dargestellten Situation zwingend geboten. Bedarf und klarer Elternwille sind hier mehr als eindeutig.

Wir als Bildungspolitiker sind in der Pflicht, diesen Prozess jetzt in den nächsten Wochen in den Fraktionen sowie im Bildungsausschuss, der am 26. Mai tagt, zu diskutieren, um dann im Sinne der Kinder im Rat der Stadt im Juni zu entscheiden. Wir müssen zügig Lösungen schaffen und haben einfach nicht die Zeit für langwierige Prozesse. Eltern und Kinder erwarten von uns zu Recht, dass wir die Schulplätze schaffen und deshalb müssen wir jetzt und hier für gute und zügig umsetzbare Lösungen sorgen.

Das heißt: Jetzt drei vierzügige Grundschulen, nach dem Vorschlag der Gutachterin eine neue, sechszügige Gesamtschule und die Veränderung des Beschlusses von der Sekundarschule zur Gesamtschule auf den Weg zu bringen, damit unsere Kinder am Ende nicht für einen Schulplatz anstehen müssen.

Kinder und Eltern in unserer Stadt brauchen Planungssicherheit. Sie haben zeitnahe Lösungen verdient. Jetzt und nicht erst, wenn es der Politik genehm ist.

Wir als SPD sind bereit, zu handeln und diese Verantwortung jetzt zu übernehmen. Ob die anderen Fraktionen es sind, bleibt abzuwarten.“

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