26. März 2020 | Pressemitteilungen

Martina Rudowitz zu Schulneubauten: „Wir können uns keinen Zeitverzug leisten“

  • Martina Rudowitz

Mit Blick auf die Haltung der CDU zu den notwendigen Schulneubauten in Gelsenkirchen meldet sich die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Bürgermeisterin Martina Rudowitz noch einmal zu Wort. „Noch einmal: Das Gutachten spricht eine sehr eindeutige Sprache. Wir haben nicht die Zeit für aufwändige Verfahren. Die Kinder, die bis 2024 einen Schulplatz brauchen werden, sind jetzt schon in den Kitas und sie werden in den kommenden Jahren ganz real funktionierende Gebäude, Klassenzimmer und Fachräume brauchen“, so Martina Rudowitz.

„Das, in all ihrer Klarheit, ist die Aufgabe, vor der wir stehen“, so Martina Rudowitz weiter.

„Wenn wir nicht wollen, dass Kinder unversorgt bleiben, dann können wir uns schlichtweg keinen Zeitverzug leisten und ich bin an dieser Stelle sehr froh, dass wir mit der ggw hier ein Unternehmen in Gelsenkirchen haben, das in der Lage ist, die notwendigen Gebäude in der nötigen Geschwindigkeit und Qualität zu errichten. Das hat die ggw bei den Kita-Neubauten in den letzten Jahren bewiesen. Auch hier ist teilweise auf Fertigteile oder Module zurückgegriffen worden, als sehr schnell neuer Raum geschaffen werden musste und mir sind bisher keine Beschwerden über die Gebäude bekannt, weder von den Erzieherinnen, noch von Eltern oder von Nachbarn.

Wir machen keine Abstriche beim pädagogischen Konzept der neuen Grundschulen. Die Gebäude werden modernes Lernen, teils klassenübergreifend, teils in Lerngruppen ermöglichen, sie werden die durchschnittliche Klimabilanz des städtischen Gebäudebestandes merklich verbessern und sie werden dort errichtet, wo viele Kinder neue Schulen benötigen. Die Gebäude werden Kindern, Eltern und Lehrerinnen gute Arbeitsbedingungen bieten und wenn wir wie vorgesehen verfahren, werden wir bei den Neubauten Zeit und Geld einsparen, weil ein städtisches Unternehmen Hand in Hand mit der Schulverwaltung und der Bauverwaltung die Gebäude realisiert. Im Gegensatz zur ggw haben wir mit anderen Investoren an dieser Stelle nicht immer die besten Erfahrungen gemacht.

Fertigbauweise muss nicht per se schlecht sein. Die Seniorenwohnungen am Erlenbruch in Bulmke etwa halten jedem Vergleich mit anderen Bauten stand.

Unsere erste Verantwortung als Politik ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler in Gelsenkirchen einen Schulplatz zu vernünftigen Bedingungen anzubieten. Wir sind als SPD bereit, unseren Teil der Verantwortung hier zu übernehmen und jetzt zu handeln.

Ich hoffe, dass CDU und auch die Grünen sich hier nicht einfach vom Acker machen und vor allem hoffe ich, dass die CDU-geführte Landesregierung ihrer Verantwortung genauso nachkommt wie wir hier vor Ort und die Lehrerversorgung sicherstellt.“

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