15. Dezember 2017 | Pressemitteilungen

Kılınç macht sich für Mittelerhöhung des Integrationsrats stark

Erste Mittelerhöhung seit zehn Jahren

Die SPD-Stadtverordnete für Bismarck und zugleich Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in Gelsenkirchen Nezahat Kılınç hat im letzten Bildungsausschuss des Jahres die Erhöhung der finanziellen Mittel für den Integrationsrat von zurzeit 14.600 € auf 20.000 € beantragt, dem wurde mehrheitlich im Hauptausschuss zugestimmt. Es ist die erste Budgeterhöhung seit mehr als zehn Jahren.

Nezahat Kılınç: „Die von der schwarz-gelben Landesregierung beabsichtigte Abschaffung der Verpflichtung der Kommunen zur Einrichtung von Integrationsräten ist ein Angriff auf die Integrationsarbeit! Das ist das völlig falsche Signal an Menschen und ihre Vereine und Verbände, die sich seit Jahrzehnten um die Integrationsarbeit in den Kommunen bemühen.

Vielmehr ist es gerade jetzt wichtig, die Arbeit der Integrationsräte zu stärken. Sie haben sich als zentrales Instrument für die politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in den Kommunen seit über 20 Jahren bewährt. Die Integrationsräte sind die einzigen Gremien, in denen demokratisch gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Migrantinnen und Migranten selbstbewusst gemeinsam mit Ratsmitgliedern auf Augenhöhe die lokale Integrationspolitik gestalten. Damit sind sie unverzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche Integrationspolitik, die diesen Namen auch verdient!

Wir können weder in Gelsenkirchen noch anderswo auf die institutionelle Zusammenarbeit mit den Migrationsverbänden verzichten. Die Mittelerhöhung ist daher auch als Signal zu verstehen, diese Arbeit zu stärken. Sie stärkt die Gestaltungsmöglichkeiten des Integrationsrats und damit auch die gelebte demokratische Repräsentation von Migrantinnen und Migranten in unserer Stadtgesellschaft.“

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.  Mehr Informationen
einverstanden