24. Januar 2017 | Pressemitteilungen

Neue kommunale Sammelstruktur bei Altkleidern

Dworzak: Durchdachte Lösung für die Stadt und die Wohlfahrtsverbände

  • Lutz Dworzak (SPD), Vorsitzender des Sozialausschusses

In der SPD-Ratsfraktion am Montag informierte Gelsendienste-Betriebsleiter Ulrich Husemann über das neue Konzept für das Sammeln von Altkleidern in Gelsenkirchen. Diese soll in Zukunft flächendeckend von Gelsendienste in enger Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände durchgeführt werden. Ulrich Husemann verdeutlichte, dass nur durch eine kommunale Struktur es rechtlich möglich ist, eine gewerbliche Sammlung auf öffentlichen Flächen zu untersagen. Diese zum größten Teil ohne Genehmigung wild aufgestellten Container hatten bisher das Stadtbild verschandelt und die Erlöse der Wohlfahrtsverbände geschmälert.


Gelsendienste will nun alle 171 Container der Wohlfahrtsverbände austauschen und weitere 80 zusätzlich aufstellen. Die neuen modernen Sammelbehälter sind einheitlich in der Stadtfarbe blau gehalten und tragen die Logos aller an der Sammlung beteiligten. Der Gelsendienste-Chef hatte auch gleich ein kleines Modell der neuen Container mitgebracht. Die Verwertung der Altkleider erfolgt zentral am Standort Wickingstraße. Nach Abzug der Kosten gehen die Erlöse nach Anzahl der Containerstandorte an die Wohlfahrtsverbände.
Lutz Dworzak: „Im Sozialausschuss haben wir seit vielen Jahren immer wieder über das Ärgernis der wild aufgestellten Sammelcontainer diskutiert. Nun hat Gelsendienste eine Lösung gefunden, die alle Interessen bestens berücksichtigt. Wir bekommen neue einheitliche Container, saubere von Gelsendienste gepflegte Standorte, mehr Sammelvolumen und sichere Einnahmen für die Arbeit der Wohlfahrtsverbände.“
Die SPD-Fraktion quittierte die Vorstellung des Konzeptes durch Ulrich Husemann mit einem kräftigen Applaus.
Hintergrund der Information durch Ulrich Husemann war, dass der Tagesordnungspunkt „Einführung einer kommunalen Sammelstruktur für Alttextilien“ neu in die Tagesordnung des Sozialausschusses am Mi. 25. Januar aufgenommen wurde, bevor dasKonzept dann im Betriebsausschuss Gelsendienste (15.2.) beraten und abschließend im Rat am 16. Februar beschlossen werden wird.