02. März 2018 | Pressemitteilungen

Neufassung des Gelsenkirchener Appells

SPD-Ratsfraktion: „Mit sozialen Arbeitsmarkt Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen“

  • Lutz Dworzak, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Arbeit

  • Axel Barton, sozialpolitischer Sprecher der Ratsfraktion

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Gelsenkirchen präsentierte am Freitag, den 2. März, die Neufassung des Gelsenkirchener Appells. Als Mitglied des Unterzeichnerkreises bekennt sich die SPD-Ratsfraktion weiterhin zu dem Ziel, einen sozialen Arbeitsmarkt in Gelsenkirchen zu etablieren.

Lutz Dworzak, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Arbeit, dankt den Initiatoren und vor allem Pfarrer Ernst Udo Metz, der die Überarbeitung maßgeblich vorangetrieben hat: „Die Initiative der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, eine Neufassung des Appells zu formulieren, war ein notwendiger Schritt. Da die schwarz-gelbe Landesregierung, dass von Rot-Grün verabschiedete Programm „Sozialer Arbeitsmarkt“ wieder zurückgenommen hat, waren wir Anfang 2017 wieder am Startpunkt angelangt. Als SPD-Ratsfraktion haben wir uns intensiv in den Arbeitsprozess eingebracht und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Die Notwendigkeit eines sozialen Arbeitsmarktes betont der sozialpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Axel Barton: „Viele Langzeitarbeitslose sind schon seit geraumer Zeit nicht mehr für den ersten Arbeitsmarkt vermittelbar. Um den Betroffenen dennoch Würde und Teilhabe an der Stadtgesellschaft zu ermöglichen, brauchen wir neue Instrumente. Mit einem “Sozialen Arbeitsmarkt“ kann sinnstiftende, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Dafür sieht der Gelsenkirchener Appell als Ziel die Schaffung von mindestens 1.000 zusätzlichen, dauerhaften und sozial ausgerichteten Arbeitsplätzen vor. Zur Finanzierung fordert die SPD-Ratsfraktion den Bund auf, nun zeitnah die rechtlichen Grundlagen für den sogenannten „Passiv-Aktiv-Transfer“ zu schaffen.“