14. August 2018 | Pressemitteilungen

SPD-Fraktion vor Ort im SeniorenHaus Schmidtmannstraße

  • Im Sinnesgarten des SeniorenHauses v.l.n.r Sozialdezenrent Luidger Wolterhoff, Petra Stryewski (Personalratsvorsitzende Stadt Gelsenkirchen), Lutz Dworzak (Vorsitzender des Betriebsausschusses/Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Arbeit), Axel Barton (stellv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion), Stadtverordneter Ernst Majewski

  • Betriebsleiter Michel Graw erläutert die Geschichte des SeniorenHauses Schmidtmannstraße 9

  • v.l.n.r Manfred Leichtweis (stellv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion), Sozialdezernent Luidger Wolterhoff und Betriebsleiter Michael Graw

Eigentliches Hauptthema des Besuches am vergangenen Mittwoch war die Ernährung bei Seniorinnen und Senioren, aber die SPD-Sozialpolitiker um den Sozialausschussvorsitzenden Lutz Dworzak und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Axel Barton nutzten den Besuch im SeniorenHaus Schmidtmannstraße 9 darüber hinaus auch zu einem ausführlichen Rundgang. Begleitet wurden sie dabei vom Sozialdezernenten Luidger Wolterhoff und dem Betriebsleiter SeniorenHäuser der Stadt Gelsenkirchen, Michael Graw.

„Die Rolle, die Ernährung für die Bewohnerinnen und Bewohner spielt, wird oft unterschätzt. Sie kann auch nicht auf die rein medizinische Seite reduziert werden, “ fasst Lutz Dworzak die Erkenntnisse zu diesem Besuchsteil zusammen.

„Essen ist auch Teil der Tagesstruktur. Außerdem ist es manchmal wichtig „gewohnte“ Dinge zu essen. Auch das hat dann manchmal positive Auswirkungen nicht nur auf Stimmung, sondern auch auf Erinnerung, wenn es gelingt, eine gewisse Vertrautheit zu erzeugen.“

Der Rundgang durch das Gebäude führte die SPD-Politiker danach unter anderem in den Sinnesgarten sowie in den zur Zeit nicht mehr genutzten ältesten Gebäudeteil, der direkt an der Schmidtmannstraße liegt.

„Die dortigen Räumlichkeiten entsprechen dem Standard der Bauzeit aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Axel Barton.

„Sie passen nicht mehr zum Anspruch, den man heute richtigerweise an Unterbringung und Pflege hat. Es war deshalb interessant, zu hören, dass es Überlegungen gibt, die Räume umzubauen und dort in Kooperation mit Dritten dann jüngere, pflegebedürftige Menschen unterzubringen. Ein solches Angebot etwa für Menschen, die infolge von Unfällen oder Krankheit auch schon in jüngeren Jahren auf Pflege angewiesen sind, wird durchaus gebraucht.“

Am Ende des Besuches war man sich dahingehend einig, dass ein Teil der zukünftigen Entwicklung auch in einer Öffnung zum Stadtteil hin liegen könne.

„Man kann sich durchaus eine Kooperation mit Akteuren aus dem Stadtteil, etwa Ärzten, Vereinen oder sogar dem Handel vorstellen. Das schließt eventuelle Angebotslücken und öffnet das Seniorenheim hin zum sozialen Leben im Quartier, “ so Lutz Dworzak, der auch Vorsitzender des Betriebsausschusses Senioren- und Pflegeheime ist.

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