12. Mai 2017 | Pressemitteilungen

SPD stellt sechs konkrete Prüfaufträge zum Bäderkonzept

Dr. Günter Pruin lobt die Steuerungsgruppe der Verwaltung

  • Dr. Günter Pruin, Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion GE

Viel Lob gab es von der SPD-Ratsfraktion in der Hauptausschusssitzung am 11. Mai für die Steuerungsgruppe zum Bäderkonzept. Die Umfangreiche Vorlage zu allen bisherigen und möglichen neuen Standorten - mit detaillierten Zahlen hinterlegt - bietet eine gute Grundlage für die weitere Diskkussion," so Fraktionsgeschäftsführer Dr. Günter Pruin. Für die SPD-Fraktion stellte er Ende der Debatte sechs konkrete zusätzliche Prüfanträge in Richtung Verwaltung. 1. Das Zentralbad ist aus den in der Vorlage genannten Gründen abgängig. Daraus ergibt sich die Frage nach einer Alternativlösung. Die SPD-Fraktion geht davon aus, dass ein Neubau nach Abriss an der gleichen Stelle keine Lösung sein kann, denn dies würde den Schul-, Wettkampf- und Leistungssport über mehrere Jahre stilllegen. Ebenfalls können Kurse und Angebote zum Schwimmen lernen nicht mehr stattfinden. Deshalb bitten wir zu zu prüfen, ob auf dem Gelände der ehemaligen Polizeiinspektion Süd ein Ersatzbau entstehen kann, der eine 50m-Bahn und weitere Nebenbecken beinhaltet, damit die bisherigen Rahmenbedingungen im Wesentlichen beibehalten werden können.

2. Außerdem bitten wir zu prüfen, welche weiteren Wasserflächen angeboten werden könnten, wenn am Standort der ehemaligen Polizeiinspektion Süd nur ein 50m-Becken entstehen kann. Reichen die Flächen dann aber aus, um andere Bedürfnisse wie Schwimmen lernen und Kursangebote zu ermöglichen.

3. Bezogen auf den Standort Revierpark soll geprüft werden, ob dort ein Hallenbad gebaut werden kann (evtl. auch als Kombi Bad) im Zusammenhang mit dem Freibad und im Kontext aller anderen dort vorhandenen Angebote (Gesundheit, Wellness, Kurs- und Sportangebote).
Dr. Beck hatte diesen Vorschlag vor einiger Zeit ins Spiel gebracht. Hierzu müssen Gespräche mit dem RVR und der Stadt Essen aufgenommen werden. Gleichfalls bitten wir um Prüfung, inwieweit in eine solche Konstruktion Elemente eines Spaßbades aufgenommen werden können. Daran würde sich dann eine Diskussion im Rahmen einer Bürgerbeteiligung anschließen, inwieweit dieser Standort als Ersatz für das Zentralbad denkbar wäre.

4. Nach der Vorlage wurde ein neuer zusätzlicher Bedarf an Schulschwimmen in der Sek I angemeldet. Um die Schwimmfähigkeit der Kinder zu verbessern ist zu prüfen, ob an Schwimmbad-Standorten zusätzliche Lehrschwimmbecken oder in Anbindung an Schulen entstehen könnten. Eine Finanzierung aus dem Programm „Gute Schule“ ist hierbei zu prüfen.

5. Für den Standort an der Gesamtschule Berger Feld bitten wir zu prüfen, ob dort ein Hallenbad mit einer 50m-Bahn entstehen kann, das wettkampftauglich ist und überwiegend dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung steht. Hier könnte ein zukunftsfähiges Leistungszentrum sowohl für den Schul- als auch für den Schwimmsport in all seinen Differenzierungen entstehen. Geprüft werden sollte auch, ob unter dem Gesichtspunkt der Sportausrichtung der Gesamtschule Berger Feld dort mittelfristig eine wettkampftaugliche Mehrzweckhalle realisiert werden kann.

6. Der letzte Prüfauftrag geht in Richtung Sportschützen und Kegler: Was würde der Neubau einer Halle kosten, der die Bedürfnisse dieser beiden Sportarten abdeckt. Des Weiteren bitten wir zu prüfen, ob der Betrieb einer solchen Einrichtung auch in die Eigenverantwortlichkeit der Vereine übergeben werden könnte.