Keine Chance für die Wirtschaftsförderung bei Aldenhoven in Heßler

Dr. Günter Pruin: Die Stadt hat bei Aldenhoven das ihr möglich getan

Zum Verkauf der Fleisch verarbeitenden Traditionsfirma Aldenhoven in Heßler (die WAZ berichtete) an „Westfleisch“ und der geplanten Schließung des Gelsenkirchener Standortes nimmt Günter Pruin, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung wie folgt Stellung:

Dr. Günter Pruin: „Es ist keine gute Nachricht für unsere Stadt, wenn in Heßler 160 Arbeitsplätze verloren gehen. Es ist auch nur ein schwacher Trost, dass wohl mindestens die Hälfte der Beschäftigten Arbeit beim aufkaufenden Unternehmen Westfleisch finden werden.
Die Stadt hat das ihr mögliche getan. Wie mir auf Nachfrage bei den städtischen Wirtschaftsförderern bestätigt wurde, waren diese ‚am Ball‘, aber die Entscheidung des Unternehmers, den Betrieb zu veräußern, stand definitiv fest und war nicht zu beeinflussen. Das alles kann man einfach herausfinden, ohne Anträge für Ausschüsse zu stellen, . die erst Ende Oktober tagen. Oder geht es dem CDU-Sprecher für Wirtschaftsförderung,Werner Wöll, gar nicht um die Arbeitsplätze und die Beschäftigten, sondern nur um eine schnelle Schlagzeile?“