25. April 2015 | Pressemitteilungen

SPD-Fraktion erkundete Fahrradwege im Stadtnorden

Haertel/Peters: „Wir verbessern Stück für Stück die Infrastruktur für Radfahrer“

  • Start der Tour am Friz-Erler-Haus in Hassel-Süd

  • Zwischenstopp am Kunsmuseum/Kulturmeile

Fahrradtour führte Kommunalpolitiker und Gäste von Hassel über Buer nach Resse Insgesamt neunzehn Teilnehmer/innen, darunter viele SPD-Stadt- und Bezirksverordnete und einige Gäste brachen am gestrigen Freitag am Fritz-Erler-Haus in Hassel zu einer Fahrradtour auf. Diese führte über Buer, die Cranger Straße, durch das Schievenviertel und über die Middleicher Straße zum Wolterhof in Resse. Mit dabei waren der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Haertel, der Fahrradbeauftragte der SPD-Ratsfraktion David Peters, Dr. Klemens Wittebur, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Nord sowie der Vorsitzende des ADFC Gelsenkirchen, Peter Bruckmann und sein Stellvertreter Klaus-Dieter Lenz.

Die Tour startete um 16.00 Uhr über die Polsumer Straße und die Königswiese.  „Dort,“ so der Fahrradbeauftragte der SPD-Fraktion David Peters, „sind die Fahrradverbindungen zwar nicht ideal, aber absolut in Ordnung. Besonders an den Kreuzungen hat sich baulich viel Positives für Radfahrer getan. Einiges zu tun gibt es aber noch, vor allem im Bereich der Königswiese. Aber dieser Abschnitt wird aktuell angegangen. Die Beschlüsse für die Kreuzung am Nordring werden jetzt umgesetzt.“
Über den Radfahrstreifen an der Hagenstraße erreichte die Gruppe die neu gestaltete Kulturmeile vor dem Museum, wo ein Zwischenstopp eingelegt wurde.
„Die Kulturmeile“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Haertel, „ ist nicht nur städtebaulich ein echtes Highlight geworden. Sie zeigt auch, wie man moderne, innerstädtische Verkehrsflächen und städtebauliche Qualität verbinden kann. Zugleich wird am Beispiel des sich anschließenden Radfahrsteifens Breddestraße/Hölscherstraße mit den eigenen Abbiegestreifen zur Kurt-Schumacher-Straße deutlich, wohin wir mit unserem Fahrradaktionsprogramm kommen wollen. Seit dem letzten Jahr fließen auf unsere Anregung hin jährlich erhebliche Mittel für Straßenbau und –Unterhaltung in den Radverkehr (2014 waren es 10 % in diesem Jahr bereits 20 % der Investitionsmittel für den Straßenraum. Der Radfahrsteifen wurde daraus mit rund 32.000 € städtischen Eigenmitteln finanziert. So bauen wir Stück für Stück die Infrastruktur für Fahrräder aus.“
Über die Cranger Straße ging es weiter in das Schievenviertel und von dort in die Middelicher Straße. „Dies ist ein Beispiel dafür,“ so Dr. Klaus Haertel weiter,“ dass man mit dem Rad auch durchaus Wege durch Wohngebiete nutzen kann und sogar schneller voran kommt, als an Hauptverkehrsstraßen.“
Am Ziel, dem „Wolterhof“ angekommen fasste David Peters das Ergebnis so zusammen: „Einige Radverbindungen sind noch nicht optimal, aber vieles auch in Ordnung und wir gehen das Ganze jetzt kontinuierlich und nachhaltig an. Es tut sich einiges, was wir am Freitag auf der Strecke deutlich sehen konnten. Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten.“