11. Dezember 2015 | Pressemitteilungen

Rufschädigung an verdientem Stadtplaner und der ganzen Stadt

Haertel: Werner Wöll vergiftet das Klima in der Kommunalpolitik

  • Dr. Klaus Haertel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen

Zu der im Internet veröffentlichen Stellungnahme von Werner Wöll zur bevorstehenden (14. 12. im Wittener Rat) Wahl des Gelsenkirchener Stadtplaners Stefan Rommelfanger zum Stadtbaurat in Witten erklärt Dr. Klaus Haertel, SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses: „Eine solche politische Entgleisung habe ich in meiner jahrzehntelangen kommunalpolitischen Tätigkeit bisher noch nicht erlebt. Gelsenkirchen ist in Sachen Stadtteilentwicklung durch die erfolgreichen Stadtteilprogramme und den Stadtumbau West weit über die Landesgrenzen führend, findet auch international, zuletzt sogar in China Beachtung. Unsere Stadtplaner sind bundesweit gefragte Referenten. Wir können stolz darauf sein, was wir vollendet und angestoßen haben. Stefan Rommelfanger hat die Stadtentwicklung in den letzten 20 Jahren zielstrebig vorangebracht, zum Beispiel bei den Stadtteilprogrammen ‚Südost‘ und beim Umbau des Tossehof. Ich bewundere, wie er im „Hamsterrad“ zwischen Förderanträgen, verzögertem Geldfluss, Unwägbarkeiten mit Investoren nicht nur die Ruhe und den langen Atem, sondern auch seine Kreativität bewahrt hat. Ich bedaure seinen Weggang, aber beglückwünsche ihn auch zu seinem neuen Tätigkeitsfeld mit noch mehr Verantwortung in Witten. Wer würde eine solche Chance nicht ergreifen?“


Unredlich und das politische Klima vergiftend findet die SPD-Ratsfraktion, wenn ein Bürgermeister und Mitglied des Planungsausschusses wie Werner Wöll dem Stadtplaner lediglich niedere Motive (mehr Geld) unterstellt und den bevorstehenden Weggang nutzt, um alle Stadtentwicklungsprojekte unsrer Stadt in Bausch und Bogen zu kritisieren.
Dr. Haertel: „Was Werner Wöll hier macht, ist eine versuchte Rufschädigung an einem verdienten Mitarbeiter der Stadt und gleichzeitig ein Schlechtreden vieler positiven Entwicklungen in der Stadtentwicklung Gelsenkirchens. Das ist menschlich unanständig und politisch unerträglich. Da wir Werner Wöll als Bürgermeister mitgewählt haben, erwarten wir eine Entschuldigung gegenüber Stefan Rommelfanger.“