28. Januar 2016 | Pressemitteilungen

Sandra Latzke: „Wir müssen die Stadt noch mehr als Ganzes betrachten!“

SPD-Fraktion begrüßt Pläne für ein räumliches Strukturkonzept (RSK)

  • Sandra Latzke, Stadtverordnete Buer-Mitte, Planungsausschuss

Der Stadtentwicklungs- und planungsausschuss (StePla) wurde in der Sitzung am 27. Januar durch die Verwaltung informiert, dass das Referat Stadtplanung die Erarbeitung eines gesamtstädtischen Räumlichen Strukturkonzepts (RSK) plant. Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete und, Mitglied des Planungsausschusses: „Als städtebauliches Leitbild, bei dem der Blick auf größere Zusammenhänge gerichtet wird, ähnlich wie bei der Flä-chennutzungsplanung, begrüßen wir die Erarbeitung ausdrücklich. Langfristig setzen wir uns darüber hinaus aber auch für die Entwicklung eines integrierten, gesamtstädtischen Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) ein. (...)"

(...) Es soll über die bisherigen Konzepte für Teilräume hinaus gehen und sich in kleinerem Maßstab intensiv mit den Potenzialen von allen Stadtquartieren beschäftigen. Da würden dann Quartiere mit besonderem Erneuerungsbedarf, die derzeit schon zu Recht im Mittelpunkt der Stadterneuerung stehen, als auch  alle anderen Quartiere berücksichtigt werden.“
„Vor allem die Verbindung von Strategien und deren Umsetzung im Spannungsfeld mehrerer Hand-lungsfelder ist es, was ein integriertes Stadtentwicklungskonzept auszeichnet. Es soll nachhaltig Wege aufzeigen, wie Gelsenkirchen sich zukünftig entwickeln kann. Es entsteht deutlich mehr Transparenz bei der Stadtentwicklung und Zielkonflikte werden vermieden. Die Erarbeitung eines solchen Konzeptes, die Hand in Hand von Verwaltung, Bürgerschaft und Politik erfolgen muss, kann einen echten Mehrwert für Gelsenkirchen darstellen. Deshalb will die SPD-Fraktion Leitlinien zur Entwicklung eines solchen Konzeptes als neuen Impuls für Gelsenkirchens Stadtentwicklung einbringen“, ergänzt Latzke, die für die SPD-Fraktion auch den Arbeitskreis zur integrierten Stadtentwicklung leitet.
Integrierte Stadtentwicklungsplanung ist ein ziel- und umsetzungsorientiertes Steuerungsinstrument, das für die Stadterneuerungsgebiete in Gelsenkirchen, wie die Soziale Stadt Schalke oder die Bochu-mer Straße, sowie auf gesamtstädtischer Ebene wie in der Nachbarstadt Herten, bereits eingesetzt wird.
Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung (14-20/2473) finden Sie - wie alle öffentlichen Vorlagen - über
http://ratsinfo.gelsenkirchen.de/