01. April 2017 | Pressemitteilungen

SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier: „1000 Freunde können Feinstaub stoppen“

April, April! Aus Dokumentationsgründen hier die vollständige Meldung vom 1. April 2017: Die Schalker Meile an der Kurt-Schumacher-Straße ist ein Brennpunkt der Feinstaubproblematik. Einen innovativen Lösungsansatz bringt nun der SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier ins Spiel – er will den Fußballkult an der Schalker Meile und die dort allspieltäglich brodelnde Begeisterung für Schalke 04 gegen die Feinstaubwerte mobilisieren.

Auf die Idee gebracht hat mich der Vorschlag der CDU-Ratsfraktion, mit Photomentsteinen und Fassadenmoos die Feinstaubwerte zu senken“, gesteht Watermeier zu. „Diese Maßnahmen sind aber nicht konsequent zu Ende gedacht und gehen an der Prägung der Schalker Meile vorbei.“  Watermeier schlägt daher weitergehende Schritte vor: „Photomentsteine können bei der Produktion eingefärbt werden. Was spräche also dagegen, die Bürgersteige der gesamten Kurt-Schumacher-Straße oder zumindest die Länge der Schalker Meile blau-weiß zu pflastern?“ Sicherzustellen sei nur, dass die Farben möglichst naturgetreu an die lebenslang gewohnten Vereinsfarben heranreichten und nicht etwa Verwechslungsgefahr zu anderen Blautönen konkurrierender Vereine aufkäme.

Die ebenfalls zur Diskussion gestellte Fassadenbegrünung müsse sich dem anpassen: „Mooswände passen nicht zur Wiege von Schalke 04.“ Es müsse geprüft werden, ob noch ausreichend historische Rasenstücke aus dem Parkstadion vorhanden seien, um Straßenbahnschienen und Häuserwände zu begrünen. „Sollte das nicht der Fall sein, muss neuer, hochwertiger Vertikalrollrasen aus Holland an den Fassaden verlegt werden. Dabei darf das Einzeichnen von Torlinien, Strafräumen und Mittelkreisen zu beiden Seiten der Fahrbahn nicht vergessen werden.“

Zur Realisierung des ambitionierten städtebaulichen Projekts bringt Watermeier Fördermittel sowie eine Fundraising-Strategie ins Gespräch: Über die Aufrüstung der Straßenbeleuchtung zu LED-Flutlichtmasten und die Nennung von Stiftern auf diesen Masten könnten private Spenden aus der Stadtgesellschaft mobilisiert werden.

„1000 Freunde, die zusammenstehen, können am Ende auch den Feinstaub auf der Schalker Meile stoppen“, ist sich Watermeier gewiss. „Möglicherweise kann die Umsetzung bereits zum 1. April 2018 beginnen!“