30. Oktober 2018 | Pressemitteilungen

Siebel (SPD): „Standort Revierpark Nienhausen verantwortungsvoll prüfen“

  • Daniel Siebel, SPD-Stadtverordneter für die Feldmark

Das vom Rat der Stadt beschlossene Bäderkonzept sieht den Erhalt von sechs Standorten für Bäder in Gelsenkirchen vor. Der Standort des geplanten Neubaus im Süden Gelsenkirchens ist derweil noch nicht abschließend geklärt.

Der SPD-Stadtverordnete der Feldmark, Daniel Siebel, begrüßt den Beschluss des Rates, den Revierpark Nienhausen als Standort für ein neues Hallenbad zu prüfen und sieht einige Vorteile. „Ein gemeinsamer Betrieb des Hallenbads mit der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr des RVR als Betreibergesellschaft könnte Synergieeffekte ergeben, die sich positiv auf die Betriebskosten für die Stadt Gelsenkirchen auswirken würden,“ betont Siebel und ergänzt: „Neben einer guten Anbindung an den ÖPNV besteht im Revierpark auch eine bessere Parkplatzsituation, als die kostenpflichtigen Stellplätze am derzeitigen Zentralbad.“

Irritiert zeigt sich Siebel daher über die Position des CDU-Stadtverordneten Oehlert, der nicht einmal bereit ist, über eine Standortprüfung nachzudenken. „Nur wenn man alle Alternativen seriös prüft, kann man die beste Lösung für Gelsenkirchen finden. Die kategorische Ablehnung von Herrn Oehlert macht wiederholt deutlich, verantwortungsvolle Politik für die Stadtgesellschaft sieht anders aus.“ Der Stadtverordnete gibt zudem zu bedenken, dass ein Schwimmbadbesuch kaum fußläufig stattfindet und sicherlich in den seltensten Fällen mit einem Besuch der Innenstadt verbunden ist. Bei einer Anreise mit Auto, ÖPNV oder Fahrrad ist der Standort Revierpark nur unwesentlich weiter. Mit einer Aufwertung des Schwimmbadstandortes Revierpark könnte zudem über eine Taktverdichtung der Linie 107 nachgedacht werden. Abschließend betont Siebel: „ Das Grundstück des Zentralbads und des ehemaligen Polizeipräsidiums könnte derweil mit einer anderen, attraktiven Lösung eine deutlich größere Strahlkraft für die Innenstadt bedeuten, als es ein Schwimmbad könnte.“

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