22. Februar 2016 | Pressemitteilungen

Sinn und Leffers-Schließung: Hochstraße 2-4 für den Einzelhandel erhalten

Stellungnahme SPD Buer-Mitte I

  • Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender SPD Buer-Mitte I

  • Sandra Latzke, Stadtverordnete Buer-Mitte

Buer als Einzelhandelsstandort vor dem Aus? Diese bange Frage stellen sich derzeit viele Bürgerinnen und Bürger in Buer. „Den Wegfall von ca. 4.000 m² Verkaufsfläche im Textileinzelhandel bis Ende März 2017“, so Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender der SPD in Buer, „ist für die Hochstraße als Einkaufsmeile keine gute Nachricht. Ich kann es auch als Kommunalpolitiker, der seit mehr in 25 Jahren in der Bezirksvertretung aktiv ist, nicht verstehen, dass der ehemalige CDU Kommunalpolitiker und Ratsherr Michael Weiser dies offensichtlich zugelassen hat.“

Bis 1984 wurden die beiden Kaufhäuser von der Familie Weiser, die eine lange Tradition in Buer hat, geführt. Die Schließung von SinnLeffers ist sowohl für Verbraucher als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlimm.
Jetzt bleibt ein Jahr Zeit, für die Immobilie „Hochstraße 2-4“, das bisherige SinnLeffers Haus mit dem Schwerpunkt Damenmode, ein Konzept auf die Beine zu stellen, das dort weiterhin einen anspruchsvollen Textileinzelhandel sicherstellt.

„Aus unserer Sicht kann nicht Ziel sein“, so Sandra Latzke, SPD-Ratsfrau für Buer, „dass dort lediglich das Erdgeschoss für den Einzelhandel vermarktet wird. Wir sind gleichzeitig fest davon überzeugt, dass eine gesamte Vermarktung nur gelingen kann, wenn sich der Immobilienbesitzer Weiser mit lokalen Akteuren wie der IHK, der BMG, dem Einzelhandelsverband, der Werbegemeinschaft und schließlich auch mit der Wirtschaftsförderung der Stadt, an einen Tisch setzt, um nach einer bestmöglichen Lösung zu suchen. Buer als Einzelhandelsstandort darf nicht gefährdet werden - wir hoffen deshalb auf das Verantwortungsbewusstsein des Immobilienbesitzers und ehemaligen CDU-Stadtverordneten.“