10. Dezember 2015 | Pressemitteilungen

SPD-Fraktion lädt Polizei in erste Fraktionssitzung 2016 ein

Dr. Günter Pruin: „Subjektives Sicherheitsgefühl und objektive Sicherheit müssen in Einklang gebracht werden“

  • Dr. Günter Pruin, Fraktionsgeschäftsführer

Die SPD-Fraktion sieht sich durch die aktuell veröffentlichte offizielle Stellungnahme der Gelsenkirchener Polizei in ihrer Auffassung zum Thema Sicherheit in unserer Stadt bestätigt. Dr. Günter Pruin. Fraktionsgeschäftsführer: „Es ist ein wichtiges Signal für die Gelsenkirchener Bevölkerung, wenn die Polizei erklärt, dass es in unserer Stadt die berüchtigten „No-Go-Areas“ nicht gibt. Wir müssen aber trotzdem zur Kenntnis nehmen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen sinkt und es Bereiche gibt, in denen man sich nicht oder nicht zu jeder Zeit gerne aufhält. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass die Gewaltbereitschaft bei Einsätzen, auch von Rettungskräften, stetig zunimmt. Dies nehmen wir sehr ernst und es wird über die bisherigen Maßnahmen hinaus, eine zentrale Aufgabe aller Ordnungspartner sein, gemeinsame und abgestimmte Vorgehensweisen zu entwickeln.“


Die SPD-Fraktion wird deshalb zu ihrer ersten Fraktionssitzung im neuen Jahr Vertreter der Gelsenkirchener Polizei einladen, um sich ein umfassendes Bild über die Lage im Gelsenkirchener Süden zu machen.

Schon im Kreispolizeibeirat, an dem auch eine Vertreterin der CDU teilnahm, wurde herausgearbeitet, dass es in unserer Stadt keine No-Go-Areas gibt. Günter Pruin: „Ich fordere die CDU auf, , nicht ihre üblichen parteipolitischen Vorwürfe in Richtung Verwaltung abzusetzen, indem sie von einem Treffen zwischen der Stadtspitze und der Polizeipräsidentin kurzfristige Lösungen einfordert, die es so nicht geben kann. Vielmehr erwarten wir im Rahmen einer abgestimmten Ordnungspartnerschaft die Weiterentwicklung vorhandener Konzepte. Hier muss Schritt für Schritt daran gearbeitet werden, das subjektive Sicherheitsgefühl und die objektive Sicherheit der Menschen wieder in Einklang zu bringen.“