04. August 2018 | Pressemitteilungen

SPD-Fraktion vor-Ort: Lavia. Verein für Familientrauerbegleitung

Manfred Leichtweis (SPD): „Wichtige Arbeit für betroffene Kinder in Gelsenkirchen“

  • v.l.n.r.: Andrea Nolde (Schatzmeisterin Lavia-Verein für Familientrauerbegleitung), Nezahat Kilinc, Manfred Rose, Manfred Leichtweis, Axel Barton

Zu Gast beim Verein „Lavia. Verein für Familientrauerbegleitung“ waren diese Woche Mitglieder der SPD-Ratsfraktion. Schatzmeisterin Andrea Nolde führte die Anwesenden durch die Räumlichkeiten des Vereins an der Günnigfelder Straße in Ückendorf und berichtete über die Arbeit der Trauerbegleitung.

Sehr bewegt und beeindruckt zeigten sich die SPD Fraktionsmitglieder über die Arbeit von Mechthild Schroeter-Rupieper, der Vorsitzenden von Lavia und Andrea Nolde, die mit einem Team von 20 pädagogisch ausgebildeten Trauerbegleiterinnen aktuell knapp 150 Kinder betreuen, die ihre Eltern oder ein Elternteil verloren haben, davon etwa 70 aus Gelsenkirchen. Ihre Aufgabe ist es, die Kinder in der Phase der Trauer psychologisch zu begleiten. Dies geschieht unter anderem im Rahmen von Treffen in den aktuell zehn Kindergruppen, die regelmäßig einmal im Monat zusammenkommen. Die Begleitzeit beträgt in der Regel zwei Jahre, viele Kinder kommen aber zu gewissen Anlässen auch Jahre später noch in die Räumlichkeiten des Vereins, um das Gespräch zu suchen.

Obwohl die Nachfrage von betroffenen Kindern nach einem Platz in der Trauerbegleitung weiterhin hoch ist, müssen Mechthild Schroeter-Rupieper und Andrea Nolde Kinder auf die Warteliste setzen. Andrea Nolde: „Da unser finanzielles Budget überschaubar ist und wir uns aus Spenden finanzieren, können wir aktuell keine weiteren Kinder in unseren Gruppen aufnehmen.“

Manfred Leichtweis, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ist beeindruckt von der Arbeit des Vereins: „Das Team von Lavia leistet außergewöhnliches. Trotz der schlimmen Schicksale der Kinder mit denen sie alltäglich konfrontiert werden, schaffen sie eine einfühlsame und angenehme Umgebung, um sie in einer so schwierigen Lebensphase positiv begleiten zu können. Diese Arbeit hat jegliche Unterstützung verdient.“   

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