05. Oktober 2016 | Pressemitteilungen

Jugendberufsagentur verzahnt die Hilfen für junge Menschen

Ausführlicher IAG-Bericht in der SPD-Ratsfraktion

  • Lutz Dworzak, stellv. Vorsitzender SPD-Ratsfraktion GE

  • Dr. Günter Pruin, Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion GE

Anfang 2017 bündelt eine neue „Jugendberufsagentur“, angesiedelt an der Vattmannstraße12, die Arbeit der verschiedenen Sozialleistungsträger für junge Menschen in unserer Stadt. Bisher erhalten diese Hilfen und Leistungen zum Teil von der Jugendhilfe, zum Teil aus dem Bereich des Integrationscenters für Arbeit (IAG). In der SPD-Fraktion stellten Dorothea Pöhler, unterstützt von IAG-Chef Dirk Sußmann, die Leitlinien und Organisationsformen für die im ersten Quartal 2017 in Gelsenkirchen startende Jugendberufsagentur ausführlich vor.

Lutz Dworzak, Vorsitzender des Sozialausschusses: „Hier werden in einer Hand die Fördermöglichkeiten für alle jungen Menschen an einem Ort zusammengefasst. Hiermit wird ein sehr leichter Zugang zu allen unterstützenden Angeboten erreicht. Dies ist auch für einen erfolgreichen Übergang von der schulischen Bildung in einen Beruf ein wichtiger Baustein an dieser für den weiteren Lebensweg wichtigen Schnittstelle. Die bestehende Zusammenarbeit mit den Schulen und verschiedensten Beratungsangeboten werden hier gut zusammengefasst.“
Die SPD-Ratsfraktion begrüßte diese neue und verstärkte Kooperation von Jobcenter, Jugendamt und Agentur für Arbeit.
Dr. Günter Pruin, Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion: „Die CDU fordert für ein Kompetenzzentrum - ohne ein Konzept vorzulegen - viel Geld. Sie verschweigt aber, dass in Düsseldorf dieses Zentrum im Kern von einer Stiftung des Arbeitgeberverbandes getragen wird. Interessant ist hierbei auch, dass Michael Grütering, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Emscher-Lippe das Konzept des neuen Jugendberufszentrums unterstützt. Hier wird in einem ganzheitlichen Ansatz auf die individuellen Probleme von Jugendlichen in der Berufsfindung hoch qualifiziert eingegangen. Es gibt eben mehr als eine Möglichkeit den Übergang von der Schule in den Beruf weiter zu optimieren.“