25. November 2015 | Pressemitteilungen

GE SPD solidarisiert sich mit den Beschäftigten von Vaillant

Der Kampf um den Standort in Gelsenkirchen vor 12 Jahren ist noch nicht vergessen

  • Heike Gebhard, Vorsitzende der GE SPD

Heike Gebhard: „Der Kampf um den Standort in Gelsenkirchen vor 12 Jahren ist noch nicht vergessen. Bereits damals war starker Druck der Belegschaft und ihres Betriebsrates gestützt von der Gelsenkirchener Stadtgesellschaft erforderlich, um den Standort in Gelsenkirchen zu erhalten. Wenn die Unternehmensleitung ehrlich ist, muss sie einräumen, dass die anschließende Neuausrichtung unter konstruktiver Mitwirkung des Betriebsrates erfolgt und gelungen ist.“

Welche Qualität die Belegschaft in Gelsenkirchen hat, kann man daran ablesen, dass Gelsenkirchen der Standort für neue nachhaltige Produkte ist: Hier startete Vaillant 2006 seine eigene Wärmepumpenproduktion und 2008 seine eigene Solar-Flachkollektorfertigung.Damit sind die seinerzeitigen Verluste  von Arbeitsplätzen im Laufe der Zeit wieder wettgemacht worden. Dies beweist, wie richtig die Entscheidung damals war. In den letzten Monaten musste sogar Mehrarbeit angeordnet werden und schließlich zusätzlich Leiharbeitnehmer beschäftigt werden.  Umso unverständlicher ist die jetzige Ankündigung auf Schließung des Standortes.
 „Es ist absurd in Zeiten von Fachkräftemangel auf eingearbeitete, qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verzichten zu wollen“, so Heike Gebhard, Gelsenkirchener SPD-Vorsitzende. Gerade bei technisch so anspruchsvollen Produkten wie z.B. die ecoPower-Geräte darf sich das Unternehmen keine Qualitätsminderung leisten, wenn es seinen guten Namen nicht gefährden will.
 „Wie vor 12 Jahren stehen wir auch diesmal wieder solidarisch an der Seite der Beschäftigten.“