11. November 2016 | Pressemitteilungen

SPD in Gelsenkirchen unterstützt Online-Petition

Frühkapitalismus à la Wellpappe darf nicht Schule machen

Sozialpartnerschaft ist die deutsche Antwort auf den Manchester-Kapitalismus. Prägendes Merkmal der Sozialpartnerschaft ist das gemeinsame Vorgehen und gestaltende Miteinander zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, um Interessengegensätze einer gemeinschaftlichen Lösung zuzuführen. Betriebliche Mitbestimmung schafft einen Interessenausgleich zum Vorteil von Unternehmen und Beschäftigten.

Herr Dr. Palm, dem Inhaber von Wellpappe Gelsenkirchen, tritt diese Grundhaltung, um die uns andere Länder beneiden, mit Füßen.

„Ich hoffe, dass dieses Vorgehen ordnungs- und strafrechtlich ausreichend verfolgbar ist“, so die Gelsenkirchener SPD-Vorsitzende Heike Gebhard. „Andernfalls müssten wir das Betriebsverfassungsgesetz nachbessern.“ Auch ohne Gesetz ist jedem klar, dass es asozial ist, Menschen den ganzen Monat arbeiten zu lassen und ihnen dann den Lohn zu versagen. Darum unterstützt die Gelsenkirchener SPD die Petition der Belegschaft zur Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes von Herrn Dr. Palm. Unterschriftenlisten liegen sowohl im August-Bebel- Haus, Gabelsberger Str. 15und im SPD-Bürgerbüro in Buer, Goldbergstr. 1 aus. Auf der Homepage der Gelsenkirchener SPD wie auch auf der der Abgeordneten Heike Gebhard gibt es einen Link zur Online-Petition.

„Wir alle in Gelsenkirchen sollten Herrn Dr. Palm zeigen, was wir von seinem Vorgehen halten. Niemand sollte sich ermuntert fühlen, es ihm nachzumachen“, so Heike Gebhard MdL abschließend.

Zur Online-Petition.