06. Januar 2017 | Pressemitteilungen

SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier: „Den Herausforderungen des A40-Ausbaus wirkungsvoll entgegenarbeiten“

Der im Bundesverkehrswegeplan prioritär vorgesehene sechsspurige Ausbau der A40 wirft seine Schatten voraus und wird über eine absehbare Ausweitung des Transitverkehrs durch das zentrale Ruhrgebiet auch neue Belastungen schaffen. Der Gelsenkirchener SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier ist überzeugt, dass diese bewältigt werden können: „Wir müssen den Herausforderungen des Ausbaus und der mit ihm verbundenen Verkehrsprobleme wirkungsvoll entgegenarbeiten. Zum Ausbau an sich gibt es angesichts der Bedeutung der A40 als verkehrstechnische Hauptschlagader des Reviers keine Alternative.“

Zu den wirkungsvollen Maßnahmen zählt er vor allem eine entsprechende Lenkung der Güterverkehre auf der Straße: „Digitalisierung und immer besser werdende Navigationssysteme werden es ermöglichen, Verkehrsstaus präziser zu erkennen und vorherzusagen und entsprechende Ausweichempfehlungen zu geben. Für den Logistikstandort Ruhrgebiet ist es wichtig, dass wir technologisch in diesem Bereich mit Modellversuchen vorneweg gehen. Auch das autonome Fahren und seine Leitsysteme können mit Blick auf den Zeitraum über 2030 hinaus bereits eine Rolle spielen.“

„Es gilt zudem, abseits der Infrastruktur liegende Anreize zum stärkeren Transport von Gütern über die Straße zu unterlassen. Wir müssen Brücken und Straßen instand setzen und ausbauen – wir müssen aber nicht neue Straßenverkehrsmittel wie überlange LKW auf unsere Autobahnen bringen. Es bleibt daher richtig, dass NRW sich gegen diese sogenannten ‚Gigaliner‘ positioniert – die Auswirkungen solcher Kolosse, die das Auffahren auf den kurzen A40-Auffahrten blockieren und durch Überholmanöver mit anderen LKW den Verkehr auf zwei Spuren stauen, kann sich jeder Autofahrer selbst ausmalen“, so Watermeier weiter.

Es gelte aber auch, die Autobahnen im Revier insgesamt zu entlasten. „Mit dem RRX wird es eine attraktive Alternative für Berufspendler geben, die schnell, mit ausreichender Kapazität und nutzerfreundlicher Taktung die einzelnen Zentren verbindet und Nebenstrecken über Anschlüsse in vertretbarer Zeit erreichbar macht“, so Watermeier abschließend. Der Nahverkehr im Ruhrgebiet müsse auf Grundlage des RRX gegenüber anderen Metropolregionen weiter aufholen und ausgebaut werden.