13. März 2017 | Pressemitteilungen

SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier: „WLAN im Regionalverkehr muss schnell Standard werden“

Die Deutsche Bahn erprobt auf der Strecke des RE42, der von Mönchengladbach über Gelsen-kirchen nach Münster verkehrt, kostenloses WLAN auch im nordrhein-westfälischen Regionalverkehr. Der Gelsenkirchener SPD-Landtagskandidat Sebastian Watermeier begrüßt das, mahnt aber die schnelle Ausdehnung auf weitere Regionalverkehrsverbindungen an: „Zum modernen Großstadtleben gehört eine verlässliche Internetverbindung auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Durch die Mobilfunknetze werde diese aber auf vielen Zugstrecken nicht gewährleistet. Es sei auch für die Angebotsattraktivität der Bahn wichtig, hier schnell Verbesserungen für die Fahrgäste zu erreichen. „WLAN im Regionalverkehr muss schnell Standard werden.“

„Mit dem RRX und seinen Zubringerlinien stehen Investitionen in den Nah- und Regionalverkehr in NRW und speziell im Ruhrgebiet an, die deutlich mehr Mobilität und steigende Fahrgastzahlen bringen werden“, so Watermeier weiter. Er glaubt, dass Maßnahmen wie das von der SPD geplante kostengünstige Azubiticket mit landesweiter Gültigkeit zusätzlich junge Pendlerinnen und Pendler auf die Schiene bringen werden. „Wir müssen darauf drängen, dass der digitale Ausbau damit Schritt hält und nicht an der Bahnsteigkante aufhört.“ Für viele Menschen habe das Smartphone oder Tablet die Tageszeitung oder die Zeitschrift als Beschäftigung während der Bahnfahrt bereits abgelöst.

Die WLAN-Abdeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln sei nicht zuletzt ein Standortfaktor: „Neben der Schnelligkeit bewerten viele Fahrgäste eben auch den Komfort ihrer Fahrten mit dem Nah- und Regionalverkehr. Dabei steht das Ruhrgebiet für Touristen und Geschäftsreisende, aber auch für junge Fachkräfte im Wettbewerb mit anderen Metropolen auf der ganzen Welt. Öffentliches WLAN im Zug kann helfen, Fahrten angenehmer und interessanter zu machen.“